Archiv für September 2008

!!! TERMINE !!!

Am Freitag geht es zur „Linie 206 bleibt!“ – Demo, denn Wir bleiben ja Alle!
Demo Am 26.9 um 17:00 Rosenthaler Platz
Kämpft lautstark mit uns! Solidarität ist eine Waffe!!
Infos unter dem Blog der Linienstr. 206

Und Samstag dann die WBA – Vollversammlung mit folgenden Themen:

- bedrohte Freiräume in Berlin (Liebig 14 & 34; Linienstr. 206, Bethanien etc.)
- Kampagne gegen Zwangsumzüge
- Tempelhof
- Freiraumdemo in Erfurt und Freiraumtage in Heidelberg

19:30 Uhr im Köpi Sportraum

Tempelhof für Alle!

Es hat sich in Berlin ein Bündnis unter dem Namen „Tempelhof für alle!“ gegründet. Verschiedene Gruppen und Personen aus Neukölln und dem Rest Berlins, aus Stadtteilläden, aus anderen stadtpolitischen Initiativen oder auch von ganz woanders wollen sich für ein Tempelhof für alle einsetzen. Es geht um die Verwirklichung konkreter Ideen auf dem
Flughafengelände, um die Kiezarbeit in den von neoliberaler Aufwertung bedrohten Wohngegenden und überhaupt um die Bekämpfung einer Stadtentwicklungspolitik, wie sie einfältiger, unsozialer und kapitalistischer derzeit nicht sein könnte.

“Tempelhof für alle” möchte ein offenes Bündnis sein. Wir laden alle ein, bei uns mitzuarbeiten. Wir freuen uns aber auch schon über einen Eintrag in unsere Unterstützer_innenliste oder eine einfache Verlinkung auf eurer Seite.

Auch „Wir bleiben Alle“ ist Teil dieses Bündnisses und hat eine eigene AG dazu gegründet, diese kann unter wba-tempelhof@riseup.net kontaktiert werden.

Internetseite von „Tempelhof für Alle!“

Linie 206 bleibt!

Das Hausprojekt Linienstr. 206 in Berlin Mitte ist seit dem Verkauf im Juni 2008 in seiner Existenz bedroht. Die neuen EigentümerInnen T. Steinich und M. Mirhaj haben vor uns rauszuschmeißen und das Haus zu sanieren. Durch die lächerliche Androhung, Eigenbedarf anzumelden, will er uns schnell rausklagen. Lächerlich ist die Drohung deshalb, weil zwei Personen Eigenbedarf für ein Mietshaus anmelden wollen in dem zur Zeit 18 Menschen wohnen, drei Bands proben, sowie diverse Projektgruppen wirken. Außerdem wollen sie sich schnell Zugang zum Haus verschaffen und somit unser Zusammenleben (zer-)stören. Gleichzeitig bieten sie uns 40 000 Euro an, um uns los zu werden.

Aber das können sie vergessen!!!

Wir werden bleiben und unseren ursprünglichen Plan durchführen: Das Haus mit dem Mietshäusersyndikat kaufen und es so dem Immobilienmarkt dauerhaft entziehen. (mehr…)

Die „feierliche Eröffnung“ der Anschutz/ O2-Halle am 10.09.08

Die Anschutz/ O2-Halle ist nun nicht nur das mit Abstand größte Projekt von „MediaSpree“, hier sind auch alle Elemente enthalten, die zur Ablehnung der MediaSpree-Planungen insgesamt geführt haben: massive öffentliche Subventionen privater Profite, komplettes Ignorieren der Wünsche der Anwohner_innen, negative Auswirkungen auf die benachbarten Bezirke, Zubetonierung der Ufer, Armutslöhne für miese Jobs, massiver Durchgangsverkehr, Kameraüberwachung, und als Reaktion auf Kritik Schikanen durch Wachschutz und Polizei. Dabei ist die Anschutz-Halle selbst nur zentrales Element des geplanten neuen „Entertainment“-Viertels am Spreeufer. Und der Investor hinter der Halle, die Anschutz-Gruppe, ist besonders ekelhaft und finanziert mit ihren Gewinnen reaktionäre Abgeordnete und schwulenfeindliche Sekten in den USA.

Am Mittwoch, den 10.09.08 hatte Anschutz zur „feierlichen Eröffnung“ 1000 exklusive Gäste aus Politik, Wirtschaft und Showbusiness geladen. Natürlich blieb dieser Termin auch den Gegner_innen der Halle, von MediaSpree und einer Stadtpolitik, die nur auf die Interessen der profitierenden Konzerne ausgerichtet ist, nicht verborgen, und viele entschlossen sich, sich ebenfalls eingeladen zu fühlen.

demo

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Häuserrennen 2008 in Friedrichshain

Nach einem Jahr Pause fand am Samstag dem 06.09. endlich wieder das legendäre Friedrichshainer Häuserrennen statt. Mit Spaß, Kreativität, guter Laune und jeder Menge Ausdauer gingen am Samstag ca. 250 Menschen in Berlin Friedrichshain auf die Straße, um auf lustige Art und Weise ihrem Unmut über Stadtumstrukturierung, Sanierungswahn und Vertreibung Platz zu machen. (mehr…)