Archiv für Februar 2009

Laster- und Hängerburg räumungsbedroht

BezirkspolitikerInnen von Kreuzhain wollen am 18.2. die Weichen für eine Räumung der Laster- und Hängerburg stellen. Der Ausschuss Stadtplanung und Bauen (BVV Friedrichshain-Kreuzberg, Yorckstr. 4-11, Kreuzberg) soll ab 18.00 Uhr entscheiden, ob mit Geld aus dem Konjunkturpaket II auf dem Gelände der L&H eine Sport- und Freizeitfläche gebaut wird. Leute von L&H werden ab 17.00 Uhr mit Kaffee, Saft, Sekt, Kuchen, Torten, einem Clown zur Bespassung der Kinder und Infomaterial anwesend sein und ihnen zeigen was wir von der Vertreibung alternativer Lebensformen als „Konjunkturmassnahme“ halten.


Protestaktion am 18.2. (Bezirksamt ,Yorckstr. 4-11) 17 Uhr

Internetseite von Laster und Hänger

Treffen zum Versuch, eine berlinweite Kampagne gegen steigende Mieten, Gentrification und Stadtumstrukturierung

Dienstag, 17.02.2009 19.00 Uhr New Yorck 59

Nächstes Treffen zum Versuch, eine berlinweite Kampagne gegen steigende Mieten, Gentrification und Stadtumstrukturierung auf die Beine zu stellen. Diesmal voraussichtlich mit Arbeitsgruppen zu den Schwerpunkten „Inhaltliche Eckpunkte“, „Aktionen“ und „Vernetzung“.

COX18 Milano wiederbesetzt

Conchetta 18: nono ha paura…

Am gestrigen Abend, den 13. Februar, wurde das Centro sociali Conchetta 18, welches vor 2 Wochen geräumt wurde, geöffnet und wieder besetzt. Um 20 Uhr wurden die Tore der COX 18 wieder aufgebrochen. 4 organisierte Gruppen (insgesamt mindestens 200 Leute)der verschiedensten Centri Milanos, Umgebung sowie Kolletive aus Torino, Bergamo und Padua, sicherten die verschiedenen Zugänge zur via Conchetta, bereit die Conchetta gegen die Ordnungskräfte zu verteidigen…nach kurzer Zeit, war die Wiedereröffnung sichergestellt.
Der gestrige Abend endete mit einem großen Fest, besucht von hunderten von Menschen in der COX 18…wir haben gesagt, wir werden sie uns wiederholen, und wir haben sie uns wider genommen!

(mehr…)

Loch im Zaun Ex-Flughafen Tempelhof

Seit über 3 Monaten ist der Berliner Flughafen Tempelhof geschlossen. Ein riesiger Freiraum wartet seitdem auf seine Nutzung für Alle, statt Baufläche für InvestorInnen. Doch die Bevölkerung bleibt weiter ausgesperrt.
Mit grossem Aufwand wird der Zaun rund um die Uhr gesichert. Laufend kreisen die Security-Fahrzeuge auf dem Rundweg innerhalb des Geländes, manchmal alle 15 Minuten, mal schnell aber auch sehr langsam fahrend. In der Dunkelheit wird teilweise mit ausgeschalteten Autoscheinwerfern patroulliert. Aber nach und nach entstehen Löcher im Zaun, die allerdings sehr schnell mit neuen Zaunstücken repariert werden. Inzwischen sind entlang der Oderstrasse in Neukölln über 10 grössere Flickstellen zu entdecken.

Doch steter Tropfen höhlt den Stein. Nach dieser Devise wurde am Montag an der Südseite des Ex-Flughafen ein neues Fenster im Zaun angebracht, das den Blick auf den zukünfigen Freiraum öffnen soll.

Quelle: Indymedia

„Wie umgehen mit den anstehenden Räumungen in Berlin“

Treffen für interessierte…

Wir wollen uns 12.02.2009 um 18 Uhr in der Kadterschmiede / Rigaer 94 treffen um uns auszutauschen, Ideen entwickeln und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Internetseite und Theoriediskussion

Auf unserem Blog hat sich einiges getan, so gibt es jetzt mehrere neue Texte unter Theorie und Literatur. Da bei der letzten WBA-VV beschlossen wurde, dass es bei der nächsten VV eine Grundsatzdiskussion über das Thema Freiräume geben soll, stellen wir euch hier einen ersten Text der „Anarchistischen Föderation Berlin“ zur Verfügung.

AFB Freiraumdiskussion

Berlin Treffen für Mietdemo 2009

Im letzten Jahr hat das Thema Mieten erstmals seit langem Menschen auf die Straße gebracht. Ende November demonstrierten zwischen 1.000 und 1.500 Leute gegen die Mietensituation in der Stadt. Das Problem ist mittlerweile bekannt. Explosionsartig steigende Mieten sind Anzeichen und Mittel der Vertreibung einkommensarmer Menschen aus der Innenstadt. Sie sind zudem Ausdruck eines kapitalistisch organisierten Wohnungsmarktes. Das Thema Mieten fügt sich insgesamt ein in die laufende Debatte um die Entwicklung der Stadt. Das öffentliche Interesse an der Demonstration und die Instrumentalisierungsversuche von Parteipolitiker_innen haben gezeigt, dass wir ein wichtiges und brisantes Thema angesprochen haben. Dabei ist klar, dass durch eine einzige Demonstration kein Mietenstopp erzwungen werden kann. Daher wollen wir weiter machen und den Druck auf die Verantwortlichen intensivieren. Außerdem wollen wir das Thema Mieten nicht irgendwelchen Parteiakteuren überlassen. Ziel ist eine berlinweite Demonstration im Sommer als Abschluss einer Kampagne gegen Mietsteigerungen, Privatisierungen und den Wohnungsmarkt. Wir laden Euch also zum ersten Treffen des Mietenbündnis ein.

Dienstag, 03.02.2009 / 19 Uhr / New Yorck 59 (Mariannenplatz 2)

[Flensburg] Solidaritätsdemo für die K4

Nach der Räumung vom vergangenen Dienstag fand Samstag eine gut besuchte Solidaritätsdemo für die K4 statt. Circa 120 Menschen aus dem linken, aber auch dem bürgerlichen Spektrum trugen wieder einmal ihren Unmut über das jähe Scheitern des initiierten Sozialen Zentrums auf die Strasse.

(mehr…)

Köln – 1000 Menschen auf Freiraumdemo


Am heutigen Samstag, dem 31.Januar 2009, demonstrierten rund 1000 Menschen in Köln „Für ein autonomes Zentrum mit Tanzfläche“. Nach einer längeren Auftaktkundgebung vor dem Kölner Hauptbahnhof zogen etwa 700 Menschen in Richtung Kölner Innenstadt. Immer mehr Menschen schlossen sich hier der Demo an, so dass diese schnell auf mehr als 1000 TeilnehmerInnen anwuchs.

(mehr…)

Berlin: Kampf um die Stadt

Im vergangenen Jahr ist Berlin in Bewegung geraten. Die Auseinandersetzung um die Entwicklung der Stadt und ihrer sozialen Verfassung hat an Schärfe gewonnen. Das Magazin „Zitty“ rief am Ende sogar den Kampf um die Stadt aus. Regional und überregional bekamen Themen rund um den Begriff Gentrification eine große Aufmerksamkeit. Das ist vor allem ein Verdienst linksradikaler Stadtpolitik, die auch 2009 weitergehen soll.
Das neu entstandene Interesse an Stadtpolitik ist nicht aus der Luft gegriffen. Zuallererst muss man feststellen, dass die kritischen Fragen nach den sozialen, ökonomischen und kulturellen Verhältnissen im Stadtraum ganz realer Natur sind. Gerade in Berlin lässt sich die neoliberal motivierte Transformation der Stadt hautnah und in rasantem Tempo erleben.

(mehr…)