Archiv für Oktober 2009

Schwarzer Kanal beim Liegenschaftsfonds

…gefunden bei Indymedia.

QUEER UND REBEL & WAGENTAGE DES SCHWARZEN KANAL BEENDET

Besetzter_innen verließen das Grundstück an der Adalbertstrasse
Spontandemo zum Liegenschaftsfond
Transparent mit Forderungen vom Dach gehängt

Am Ende der erfolgreichen „Queer und Rebel“ Aktionswoche (siehe : http://de.indymedia.org/2009/10/264185.shtml ) verließen die Besetzer_innen des Grundstücks an der Adalbertstraße 51 in Berlin-Mitte das Gelände friedlich. Dies als vertrauensbildende Maßnahme dem Liegenschafstfonds gegenüber, der zusagte, alternative Standorte für den Schwarzen Kanal vorzuschlagen.
Die Besetzer_innen erklärten aber, dass ihre Geduld langsam zu Ende sei und sie in Zukunft nicht mehr so kompromisbereit wären.
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Soli-Aktion für Liebig 14

…gefunden auf Indymedia.

Eine kleine Liebig14-Soligruppe stattete gestern dem neuen Lila-Anwalt Haase einen Besuch ab. Seine Kanzlei „Kunze & Partner“, mit Sitz in der Lauenburger Str. 73, in Steglitz bereichert sich an der Räumung eines selbstverwalteten Hausprojekts in Friedrichshain. Grund genug Passant_innen und Nachbar_innen über ihre dreckigen Geschäfte zu informieren.
Zweieinhalb Wochen vor dem letzten Berufungsprozess um die Räumung der Liebigstr. 14 geriet nun erstmals der neue Anwalt der Eigentümer-Gesellschaft Lila GbR in den Fokus der Kritik. Der Rigaer94-Eigentümer Beulker und der Kinderschutzbund-Geschäftsführer Thöne nutzen eine Vermieter-freundliche Rechtspraxis, um die 28 Bewohner_innen aus ihrem, seit 20 Jahren bestehenden, selbstverwalteten Haus zu werfen. Für diese Strategie brauchen sie Anwälte, die „legale“ Gründe für Kündigungen und die anschließenden Prozesse kreieren und sie vertreten. Nachdem im August der bisherige Anwalt Detlef Maas überraschend sein Mandat niederlegte, macht nun die Kanzlei Kunze & Partner diese Drecksarbeit.
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Farbbeutel-“Attacke“ Okerstraße / Neukölln / 28.10.09

Uns erreichte folgende Nachricht:

Heute, Mittwoch den 28. Oktober 2009, haben auch wir angefangen unseren Kiez nicht mehr widerstandslos vom Senat umstrukturieren zu lassen und Farbbeutel gegen sanierte Häuser in der Okerstraße geworfen.

Das Quartiersmanagement (QM) im Schillerkiez versucht mit ihrem rassistischen, diskriminierenden und ausgrenzenden Projekt „Task Force Okerstraße“ den Kiez zu „säubern“. Vor allem Trinkergruppen, Sinti- und Romafamilien und Migrant_innen sollen nach Vorstellung des QM’s den Kiez verlassen. So soll ein Kiez geschaffen werden, der auch kompatibel mit den Bebauungsplänen auf dem Ex-Flughafen Tempelhof ist.
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Tempelhof aufmachen – Demonstration 31. Oktober 2009

Am 31. Oktober 2009 ist der ehemalige Flughafen Tempelhof seit einem Jahr geschlossen und die Öffentlichkeit ist weiterhin ausgeschlossen. Die im Herbst 2008 angekündigte Öffnung für Mai 2009 soll nun im Mai 2010 stattfinden. Eine für den 20. Juni geplante Öffnung mit einer selbstorganisierten Besetzung des Geländes wurde mit einem martialischen Polizeieinsatz verhindert. Weiterhin ist das Tempelhofer Feld mit Zaun, Nato-Draht und Wachschutz mehr gesichert als zu Zeiten des Flugbetriebs. Der Senat verspricht nun einen Park, aber für wen? (mehr…)

Prozesse gegen Alexandra R. und Christoph T. werden zum Justiztheater!

Heute verkündete das Landgericht die vorläufige Aussetzung des Verfahrens gegen Christoph T. Ausschlaggebend ist ein Antrag der Staatsanwaltschaft, der ein neues chemisches Gutachten fordert. Offensichtlich bezweifelt die Staatsanwaltschaft mittlerweile die Aussagen ihres eigenen Belastungszeugen. Der promovierte Professor der Chemie hatte Christoph am vergangenen Dienstag umfassend entlastet. Der dringende Tatverdacht wurde darauf hin zurück genommen, Christoph auf freien Fuß gesetzt.
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1500 auf Demo für Schwarzen Kanal!

Am heutigen Samstag 24.Oktober 2009 zog eine bunte Demonstration vom S-Bahnhof Warschauerstraße durch Kreuzberg bis zur Köpenicker Straße in Mitte und demonstrierte gegen die bevorstehende Räumung des Wohn- und Kulturprojektes „Schwarzer Kanal“, sowie für den Erhalt unkommerzieller Freiräume in Berlin.
Trotz zahlreicher Provokationen seitens der Polizei vor, während und nach der Demonstration, konnten die Demonstrant_innen ihre Botschaft lautstark vermitteln.
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Alex ist frei!

So eben erreichte uns die Nachricht, dass Alexandra in diesen Minuten aus der JVA-Pankow entlassen wird. Nachdem das Gericht in der heutigen Verhandlung nicht im Stande war, über den Freilassungs-Antrag der Verteidigung zu entscheiden und eine mehrtätige Beratungszeit ansetzte, ist es jetzt überraschender Weise doch zu einer schnellen Entscheidung gekommen!
Über die offizielle Begründung und Einzelheiten können wir zum aktuellen Zeitpunkt noch keine weiteren Auskünfte geben. Daher fassen wir uns kurz: Alex ist wieder bei uns! Nach 156 Tagen in Untersuchungshaft ist das Konstrukt von Bullen und Staatsanwaltschaft ganz offensichtlich so weit eingeknickt, dass eine U-Haft nicht weiter aufrecht zu erhalten war. Wo Christoph bereits am vergangen Dienstag, nach 97 Tagen U-Haft frei gekommen ist, erhält die Anklage nun abermals eine schallende Ohrfeige.

Ein ausführlicher Bericht folgt.

Quelle: Indymedia

Heute: Wagenplatz Besetzung für Schwarzer Kanal

Soeben ist in Berlin Kreuzberg ein leerstehender Platz für den von Räumung bedrohten Wagenplatz SCHWARZER KANAL besetzt worden. Mit ausgebauten LKW`s und einem Oldtimer Trecker fuhren die Unterstützer_innen des Queer-Wagenplatzes heute Mittag um 12 Uhr auf ein verlassenes Schulhofgelände hinter einer leerstehenden Schule in der Adalbertstrasse (gegenüber der Hausnummer 39).
Ein Transparent wurde vom Dach der Schule gehängt.
Es fangen zur Zeit verschiedene Workshops an: Radical Cheerleading, Boxen, Gebärdensprach-Kurs, Queer wrestling, singing…. Später wird es eine Volxküche mit leckerem Essen geben.
Die Besetzer_innen freuen sich über Besuch!
Zeitgleich zu der Besetzung findet ein runder Tisch mit Vertreter_innen vom Projekt Schwarzer Kanal und PDS, Grüne, SPD, Baustadtrat von Berlin Mitte und Vertretung vom Bausenat statt. Dort wird gefordert, sich für den Erhalt des 20 Jahre alten Kulturprojektes einzusetzen.
Laut eben eingetroffener Meldung setzt sich der runde Tisch gerade in Bewegung, um das neue Gelände zu besichtigen und mit den Besetzer_innen zu reden.

weitere Hintergrundinformationen zur Situation vom räumungsbedrohten Schwarzen Kanal:
www.schwarzerkanal.squat.net

Quelle: Indymedia

Call out to all squatters

Call out to all squatters
„Spirit of the eighties“ collective – 21.10.2009 00:53

„Spirit of the eighties“

This is a request to participate in Demonstration against squatting prohibition in Utrecht(24.10.2009) and Squatting Action Days in the Netherlands (30.10-01.11.2009).

To all the people who are against squatting prohibition,
to all the squatters living in the Netherlands and abroad,
special request to all spanish, polish and italian squatters living in the Netherlands (you are many, but few of you are active),
to all ex-squatters,
to all young people who would like to become squatters in the future,
to all the friends of the squatters,
to all political activists,
to all antifascist activists,
to all artists who create art and/or perform in the squats,
to all bandmembers and DJ’s that play in the squats,
to all partypeople and teknofreaks who enjoy parties and concerts in the squats,
to all travellers who visit and stay in the squats,
to all of you who are not mentioned above.
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Der Fall Christoph T. – Anklagekonstrukt hält nicht stand

Der heutige Verhandlungstag gegen den 23-jährigen Antifaschisten Christoph T. endete mit der Aufhebung seines Haftbefehls. Christoph wurde umgehend aus der Untersuchungshaftanstalt Moabit entlassen. Es ist skandalös, dass ein junger Antifaschist erst 97 Tage in Untersuchungshaft absitzen musste, bis entlastende Umstände seitens der Justiz gewürdigt wurden. Die Erkenntnisse des heutigen Verhandlungstages sind keinesfalls neu. Seit dem 13. Juli 2009 lag dem LKA ein entsprechendes Gutachten vor.
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