Archiv für Januar 2010

PM L14 29.01.2010

Hausgemeinschaft Liebig14
Berlin, den 29.1.2010
Liebigstr. 14
10247 Berlin

liebig14@riseup.net
liebig14.blogsport.de

*+++ PRESSEMITTEILUNG +++*

Gestern, am 29.01, fand auf Einladung der Auferstehungsgemeinde in Berlin-Friedrichshain ein Runder Tisch statt, um eine Lösung im Konflikt um das Hausprojekt in der Liebigstraße 14 zu finden.

Teilgenommen haben Franz Schulz (Bezirksbürgermeister Friedrichshain-Kreuzberg, Grüne), Canan Bayram (MdA, Grüne), Halina Wawzyniak (MdB, Linke), Christian Ströbele (MdB, Grüne), Daniel Wesener (Grüne), Sabine Schubert (Linke), Vertreter_innen der Asum, des Samariter e.V. und der Stiftung Edith Maryon.
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PM L14 27.01.2010

Hausgemeinschaft Liebig14
Berlin, den 27.01.2010
Liebigstr. 14
10247 Berlin

liebig14@riseup.net
liebig14.blogsport.de

+++ PRESSEMITTEILUNG ZUM RUNDEN TISCH UND FESTIVAL+++

Nach 2-jährigem Prozessmarathon durch 2 Instanzen müssen die etwa 30 Bewohner_innen des Wohn- und Kulturprojektes Liebigstr.14 – darunter einige Kleinkinder – nun täglich mit dem Räumungsbescheid rechnen. Die beiden Gesellschafter der Eigentümerin Lila GbR, Suitbert Beulker und Edwin Thöne – Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Unna – wollen die Hausgemeinschaft auf die Straße setzen lassen, um dann gewinnbringend neu zu vermieten.

Die Bewohner_innen haben mehrfach versucht, mit den Eigentümern zu verhandeln und eine Lösung für den Erhalt und Verbleib des Projektes in der Liebigstr.14 zu erreichen. Darunter auch zwei Kaufangebote durch die Schweizer Stiftung Edith-Maryon sowie die Friedrichshainer S.O.G., die aber, wie alle anderen Bemühungen der Bewohner_innen auch, von Seiten der Lila GbR ausgeschlagen wurden. (mehr…)

Protokoll der WBA-VV vom 27.01.

Protokoll der WBA-VV vom 27.01.

1. Umgang der Kampagne mit Sexismus
2. Berichte / Termine
3. Perspektiven 2010
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Liebig14 – der Kampf gegen die Räumung

Quelle: http://de.indymedia.org/2010/01/271776.shtml

Liebig14 – der Kampf gegen die Räumung

Die meisten von euch haben es sicher schon gehört, inzwischen ruft die Nachricht wohl auch kein Herzrasen mehr hervor: Die Liebig 14 steht kurz vor der Räumung. Doch was unternehmen die Hausgemeinschaft und die Unterstützer_innen dagegen und was könnt ihr tun? An dieser Stelle wollen wir – soweit es uns möglich ist – euch unsere Strategie vorstellen.
/Ein Runder Tisch wird am Donnerstag, dem 28.1. zu Verhandlungen um einvernehmliche Lösungen stattfinden. Dazu sind Politiker_innen (u.a. Bezirksbürgimeister Schulz, Bundestagsabgeordnete Wawzyniak und Ströbele), Vertreter_innen aus Bürger_inneninis und die Eigentümer (Beulker und Thöne) eingeladen.
In letzter Zeit ist euch vielleicht aufgefallen, dass wir auch eine Kampagne gegen den einen Eigentümer in seiner Rolle als Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Unna e.V. geführt haben. In diesem Zusammenhang stellten wir immer wieder klar, dass ein soziales Engagement auf der einen Seite nicht mit der Räumung eines Hausprojektes auf der anderen vereinbar ist. Wir wollen damit vor allem Thönes Verhandlungsbereitschaft fördern. Die Politiker_innen haben wir eingeladen, da wir sie auf Grund ihrer Wahlversprechen in der Verantwortung darin sehen, die Folgen von Privatisierungen (z.B. dem Verkauf von Häusern im Besitz der Stadt an private Investor_innen) im Sinne der Bewohner_innen Lösungen zu finden und sich gegen die Verdrängung von Mieter_innen einzusetzen.
Es wird sich zeigen – und wir werden es euch wissen lassen – ob der Runde Tisch zu einem Ergebnis im Sinne der Hausgemeinschaft führt und falls nicht, welche Folgen das für unseren Widerstand haben muss. (mehr…)

Gentrifizierung entschlossen bekämpfen!

Flyer: [pdf]

Poster: [pdf]

Kommt zur WBA Vollversammlung!

Liebe Leute,

Wie jeden 27. im Monat, findet auch am 27. Januar wieder die VollVersammlung der „Wir-bleiben-Alle“ – Kampagne statt. Es sind alle Menschen eingeladen sich einzubringen, die sich mit den Themen Gentrifizierung, steigende Mieten und „Freiräume“ beschäftigen wollen.

Da einige Menschen mit Inhaltlichem und Strukturellem zur Kampagne unzufrieden waren, haben wir uns entschieden ein Grundlagenwochenende zu machen. Dies fand Mitte Januar statt. Ein Hauptpunkt der VV wird die Auswertung dieses Grundlagen-Wochenendes sein. Wir wollen die Eckpunkte und Zielsetzungen der Kampagne neu diskutieren und formulieren, sowie gemeinsam Perspektiven für einen revolutionären Sommer ausarbeiten. Des weiteren wollen wir eine Diskussion um den Freiraumbegriff anstoßen. Ansonsten gibt’s wie immer AG-Berichte, Häuserupdates und Ankündigungen…

Hier noch der Flyer zum selber drucken: [front] [back]

Fight Back! Mieterhöhungen stoppen!

Quelle: http://de.indymedia.org/2010/01/271514.shtml

Demo 30.1.2010 18 Uhr Heinrichplatz
Die Wohnungsmarktpolitik verschärft sich, Mieten steigen weiter an und der Liebig 14 droht unmittelbar die Räumung . Wir schauen diesen Angriffen nicht tatenlos zu und rufen am 30.01.10 um 18 Uhr am Heinrichplatz zu einer Solidaritätsdemonstration auf.
/Nach den verlorenen Prozessen um die Mietverträge ist das Hausprojekt akut existenzbedroht, da alle Rechtsmittel ausgeschöpft sind können die Hauseigentümer S. Beulker und E. Thöne die Räumung aller Wohnräume veranlassen. Mit diesem Problem steht die Liebig 14 nicht alleine da. Auch andere Hausprojekte in Berlin sind ständig von Angriffen und Räumungen betroffen. Diese Formen von sozialer Verdrängung sind leider keine Einzelfälle und zeigt auch die aktuelle Wohnungsmarktpolitik des Berliner Senats. Immer mehr Stadtteile in der Mitte Berlins werden zu Sanierungsgebieten erklärt und somit werden Tür und Tor für profitorientierte Investoren geöffnet, um Luxussanierungen vorzunehmen und damit verbundene Mieten immens in die Höhe getrieben. In einem Atemzug werden zahlungskräftige Mieter_innen gezielt angeworben und finanzschwache Menschen aus ihrer gewohnten sozialen Umgebung vertrieben. (mehr…)

Sa, 17h, Warschauer/Revaler: Brunnen183 Demo

Einen Schwerpunkt der Demonstration vom kommenden Samstag den 23.01, bildet die Kritik an der gezielt eingesetzten Propaganda des Axel Springer Verlags. Vor der Räumung wurden „Linke Terrornester“ herbeifantasiert in denen „Krawallchaoten“ und „Hassbrenner“ leben sollten. Dadurch wurde der Weg für Berlins Innensenator Körtings Kampfansage gegen alle linken Strukturen der Weg geebnet, so bezeichnete er uns im Dezember als „rotlackierte Faschisten“, stellte rechte und linke Gewalt gleich und fordert seither eine pauschale Entsolidarisierung ein. Und der Ruf wurde erhört: Bundesfamilienministerin Köhler stellt 2 Millionen Euro für das Jahr 2010 zur Verfügung, um Programme gegen Linksextremismus zu finanzieren und die Forderung nach einem Aussteigerprogramm wird seither durch Pressekanäle kolportiert. Die unrühmliche Vergangenheit des Axel Springer Verlages, setzt sich somit bis in die Gegenwart fort. Daran ändert auch das vergangenen Samstag online veröffentlichte und unvollständige „Medienarchiv68″, mit ausgesuchten Artikeln, nichts. Nur eines hat sich diesbezüglich in den vergangenen 40 Jahren verändert: die Bewußtseinskontrolle durch die Manipulation der „öffentlichen Meinung“ wird heute von mehr Konzernen als damals ausgeübt.

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Liebig 14 Forever Festival!

Liebig14 – Kundgebung beim Kinderschutzbund

liebig14

Am Freitag, dem 15.1.2010 wollten Unterstützer_innen der Liebig 14 im Rahmen einer Kundgebung vor der Bundesgeschäftsstelle des Kinderschutzbundes an dessen Geschäftsführerin Paula Honkanen Schoberth einen offenen Brief Berliner Politiker_innen an die Eigentümer der Liebigstr. 14 übergeben. (mehr…)