Fight Back! Mieterhöhungen stoppen!

Quelle: http://de.indymedia.org/2010/01/271514.shtml

Demo 30.1.2010 18 Uhr Heinrichplatz
Die Wohnungsmarktpolitik verschärft sich, Mieten steigen weiter an und der Liebig 14 droht unmittelbar die Räumung . Wir schauen diesen Angriffen nicht tatenlos zu und rufen am 30.01.10 um 18 Uhr am Heinrichplatz zu einer Solidaritätsdemonstration auf.
/Nach den verlorenen Prozessen um die Mietverträge ist das Hausprojekt akut existenzbedroht, da alle Rechtsmittel ausgeschöpft sind können die Hauseigentümer S. Beulker und E. Thöne die Räumung aller Wohnräume veranlassen. Mit diesem Problem steht die Liebig 14 nicht alleine da. Auch andere Hausprojekte in Berlin sind ständig von Angriffen und Räumungen betroffen. Diese Formen von sozialer Verdrängung sind leider keine Einzelfälle und zeigt auch die aktuelle Wohnungsmarktpolitik des Berliner Senats. Immer mehr Stadtteile in der Mitte Berlins werden zu Sanierungsgebieten erklärt und somit werden Tür und Tor für profitorientierte Investoren geöffnet, um Luxussanierungen vorzunehmen und damit verbundene Mieten immens in die Höhe getrieben. In einem Atemzug werden zahlungskräftige Mieter_innen gezielt angeworben und finanzschwache Menschen aus ihrer gewohnten sozialen Umgebung vertrieben.



Mit dieser Strategie sollen so genannte Problembezirke „befriedet“ werden, wie es bereits im Prenzlauer Berg , Friedrichshain und Mitte geschehen ist. Gezielt werden politische Projekte, wie die Liebig 14 bekämpft, weil sie Orte schaffen, in denen Widerstand gegen die herrschenden Verhältnisse organisiert werden können. Um diese menschenverachtende Entwicklung aufhalten zu können, braucht es die Solidarität aller Menschen, die von Profitgier und der damit verbundenen Verdrängung betroffen sind, oder in Zukunft betroffen sein werden.

Deswegen müssen wir unsere Kämpfe miteinander verbinden, um effektiv Widerstand leisten zu können. Lasst uns lautstark und entschlossen auf die Strasse gehen,um gemeinsam unsere Wut gegen die herrschenden Verhältnisse Ausdruck zu verleihen und unsere Solidarität mit dem
räumungsbedrohten Wohn -und Hausprojekt Liebig 14 zu zeigen.

Wir verstehen die anstehende Räumung als ein Angriff auf uns Alle!

Liebig 14 Bleibt! – Keine Räumung unter dieser Nummer!

Route: Heinrichplatz-Oranien str-Wrangel str- Falkenstein str-Oberbaum str-Warschauer str-Petersburger str- Rigaer str- Ende: Rigaer/Liebig (Dorfplatz)


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