Archiv für Februar 2010

Nachbarschaftsbrief Friedrichshain

Schon seit Juni 2009 werden im Freidrichshainer Nordkiez Nachbarschaftsbriefe verteilt.

Den Verfasser_innen geht es darum, die Kommunikation unter den Menschen die dort leben zu verbessern und Kontakte zu knüpfen.

Auszug aus einem der Briefe:

    „Mit diesen Briefen hoffen wir, die Kommunikation über einige der Aktionen und Ereignisse zu verbessern, die in dieser Gegend und darüber hinaus passieren. Wir wollen damit aber nicht nur „unsere Seite“ der Debatte darstellen. Wir sind definitiv an mehr Dialog und Diskussion interessiert […] Es ist uns wichtig, mit dieser Art Kommunikation fortzufahren aber damit soll es noch lange nicht enden. Wir wollen Punkte finden, an denen wir gemeinsame Interessen haben – herausfinden, welche Dinge uns allen ein Dorn im Auge sind. Und wir wollen Wege erarbeiten, uns von diesen Dornen zu befreien.“

Nachbarschaftsbrief #1 (Juni 2009): [pdf]
Nachbarschaftsbrief #2 (August 2009): [pdf]
Nachbarschaftsbrief #3 (Dezember 2009): [pdf]

Neues von der Liebig14

Quelle: http://de.indymedia.org/2010/02/274349.shtml

Seit dem 28. 1. 2010 hat zum Aushandeln einer friedlichen Lösung für die Liebig14 nun schon dreimal ein Runder Tisch stattgefunden. Die Forderung der Bewohner_innen und Unterstützer_innen ist ein langfristiger Mietvertrag zu Kollektiv-freundlichen Konditionen oder ein Kauf des Hauses über eine Stiftung, mithin natürlich die Aussetzung der Räumung.
liebig14Zu den Verhandlungen kamen bisher der Bezirksbürgimeister, Politiker_innen der Bezirks- und Bundesebene, Vertreter_innen von Bürgi-Innitiativen und lokaler Kirchengemeinden; nur leider – wie aber zu erwarten -. nicht die Eigentümer Thöne und Beulker. Momentaner Stand der Dinge ist, dass eventuell sich die Stadt Berlin als Käuferin anbieten könnte, was natürlich immer noch heißt, dass die Eigentümer erstmal zum Verkauf überredet werden müssten. Auf politischer Ebene haben die Kampagnen der „autonomen Häuserszene“ der letzten Jahre offenbar dazu geführt, dass brutale Räumungen eher vermieden werden sollen. Stadtentwicklung soll aktuell wieder sozialer gestaltet werden, was einen massiven Polizeieinsatz und andere Repressionen schwer legitimierbar macht. Zumal in den Mainstreammedien verstärkt auf die massive Solidarität in der militanten Szene hingewiesen und zum Teil sehr positiv auf die Forderungen der Liebig14 reagiert wird. Zumindest wurde durch die Medienarbeit eine breite Öffentlichkeit hergestellt, die das Interesse an einer Lösung verstärkt hat. (mehr…)

RECLAIM TEMPELHOF!

RECLAIM TEMPELHOF!
Zurückeroberung des Tempelhofer Feldes am 8. Mai 2010.

Am 8. Mai 2010 will der Berliner Senat das Tempelhofer Feld mit dem Motto „Bewegungsfreiheit“ eröffnen. Gestaltet von der Grün Berlin GmbH entsteht ein Park umringt mit Sicherheitszaun, Stacheldraht, Wachschutz, Parkordnung und einer nächtlichen Schließung. Die Firma Grün Berlin ist dafür bekannt, kostenpflichtige Parks in Berlin zu kreieren. Zu nennen seinen hier der Britzer Garten oder das Naturpark-Südgelände in Schöneberg. Die zahlreichen Planungskonzepte sind katastrophal und durchstrukturiert bis zum letzten Zentimeter. Dem Flächennutzungsplan zur Folge wird die zukünftige Parklandschaft von privaten Luxus- und Eigentumswohnungen abgeschottet sein.
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Solidaritätserklärung von squatmagdeburg zur ALGE e.V.

Der Ver­ein „al­ter­na­ti­ve Le­bens­ge­stal­tung e.V“ (ALGE e.V.) in Oschers­le­ben be­treibt seit Jah­ren Ar­beit in einem selbst­ver­wal­te­ten Zen­trum, schlicht „ALGE“ ge­nannt. Dort wird sich in Pro­jek­ten kon­ti­nu­ier­lich und of­fen­siv mit Ras­sis­mus, Neo­na­zis­mus und an­de­ren men­schen­ver­ach­ten­den Ideo­lo­gi­en aus­ein­an­der­ge­setzt. Au­ßer­dem woh­nen zahl­rei­che Men­schen in den selbst re­no­vier­ten Woh­nun­gen und Bau­wä­gen.

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Solidarität mit der Alten Meierei und allen Betroffenen faschistischer Gewalt!

YOU‘LL NEVER WALK ALONE!
Solidarität mit der Alten Meierei und allen Betroffenen faschistischer Gewalt!
Nazistrukturen in Kiel und andernorts zerschlagen – linke Gegenkultur stärken!

Demonstration | 13.3.2010 | Kiel

In der Nacht zum 20. Januar 2010 wurde das linke Kultur- und Wohnprojekt Alte Meierei in Kiel mit scharfer Munition beschossen. Mindestens zwei Schüsse wurden auf ein beleuchtetes Fenster des Wohnbereichs abgefeuert. Die Projektile durchschlugen das Fenster und trafen die Decke des Zimmers. Eine Person, die sich zeitgleich in dem Raum aufhielt blieb glücklicherweise unverletzt.
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Solierklärung an Wagenplatzkollektiv „Kommando Rhino“ in Freiburg!

Rhino Banner

Liebe Freiraumaktivist_innen vom Wagenplatzkollektiv „Kommando Rhino“ !

Euer Kampf um Wagenplätze in Freiburg ist auch in Berlin nicht unbemerkt geblieben. In der letzten Vollversammlung der Wir Bleiben Alle – Kampagne wurde über eure Situation berichtet. Wir möchten euch auf diesem Weg unsere Unterstützung und Solidarität übermitteln. Obwohl oft lokal und kleinteilig, kämpfen wir letztendlich doch gemeinsam für unsere Vorstellungen eines anderen Lebens und einer anderen Gesellschaft. Wir stoßen dabei immer wieder auf die gleichen Gegner_innen und sehen uns mit staatlicher Repression, kapitalistischen Interessen, medialer Hetze und bürgerlichem Mainstream konfrontiert. Der fortschreitende Umbau unserer Lebenswirklichkeiten im Neoliberalismus kennt keine Grenzen – dann tut es unser Widerstand erst recht nicht! Ob in Freiburg, Berlin oder anderswo können wir Sandkörner im Getriebe des großen Ganzen sein.

Also wollen auch wir klar und deutlich sagen:

Für mehr selbstverwaltete Wagenplätze!
Für eine aktive Vernetzung und Unterstützung!
Für Soliaktionen in Berlin und anderswo!

Und nicht zu vergessen:
Keine Räumung des „Kommando Rhino“ in Freiburg!

Wir Bleiben Alle

ALGE in Oschersleben bleibt!

Zum 31. Juli 2010 wurde dem Verein „alternative Lebensgestaltung e.V.“, ALGE in Oschersleben (Sachsen-Anhalt) der Pachtvertrag gekündigt. Aus diesem Grund fand am Donnerstag (11.02.2010) in Oschersleben eine Kundgebung und Demonstration statt. Etwa 60 Menschen beteiligten sich an dieser. (mehr…)

Flyer für die Februar VV

Hier die diy Flyer zum selberdrucken: [front] [back]

Auswertung der Action Weeks 2009

Danke an die autonome Gruppe die uns im besten diy-stil diese Auswertung der Action Weeks 2009 hat zukommen lassen!

Unserer Auswertung der Actionweeks 2009

Ganz nach dem Motto „lieber spät als nie“ kommt hier unsere Auswertung der Actionweeks 2009, die im Juni des letzten Jahres in Berlin stattfanden.

Der Text wurde bereits im Spätsommer geschrieben, konnte jedoch aufgrund einiger Problemchen noch nicht veröffentlicht werden. Dementsprechend sind einige Ereignisse, die uns gewisse Dinge etwas anders betrachten lassen, noch nicht mit eingeflossen. Trotzdem denken wir kann es nicht schaden den Text jetzt noch nach zuschieben, da es allgemein viel zu wenig schriftliches gibt, was sich mit den Aktionen und Entwicklungen im Kampf gegen Gentrifizierung auseinandersetzt. (mehr…)

Liebig 14 Demo – Samstag 6.2. / 14:00

Quelle: http://de.indymedia.org/2010/02/272463.shtml

Liebig14 Demo am Samstag den 6.2. um 14:00 Rigaerstr/Proskauerstr.

Das Haus- und Kulturprojekt Liebig14 ist akut von einer Räumung bedroht. Genauso geht es anderen Mieter_innen und emanzipatorischen Projekten an den Kragen: Im Zuge einer Stadtumstrukturierung, die die Berliner Innenstadt in eine Zone nur für reiche, konsumierende und angepasste Menschen verwandeln soll, werden sie gekündigt, geräumt und vertrieben.
/Gegen diesen Prozess richtet sich unser Widerstand. Wir kämpfen für und demonstrieren unser aller Recht auf ein selbstbestimmtes Leben an dem Ort unserer Wahl.
United we Stay! No Pasaran! No means No! Kein Mensch ist Illegal! – die Themen unserer Kämpfe gehören zusammen und legen bei der Frage nach der Gestaltung dieser Stadt unsere Ansprüche fest. Ein Angriff auf ein einzelnes Projekt ist nicht nur ein symbolischer Angriff auf die Freiheit von uns allen, es finden zeitgleich auf den verschiedensten Ebenen Angriffe gegen diejenigen statt, die nicht im Strom der sogenannten Leitkultur mit schwimmen wollen. Also geht es uns nicht nur um einzelne Torten, wie Wohnprojekte oder Subkulturzentren, sondern wir wollen die ganze Bäckerei! Ohne Verdrängung, Diskriminierung und Unterdrückung!
Kommt zur Demo am 6.2. um 14:00 Uhr Proskauer Str./Rigaer Str. und bringt alle eure Freund_innen mit!
Wir haben klare Forderungen und wir gehen damit auf die Straße um sie in aller Deutlichkeit zu demonstrieren!

Wir sind unaufhaltsam!
Wir bleiben Alle!