Wir bleiben Alle! – Solidaritätserklärung mit angegriffenen Projekten
In den letzten Wochen und Monaten wurden vermehrt linke Hausprojekte, linke Initiativen und andere emanzipatorische Zusammenhänge von Neonazis angegriffen. Wir verurteilen diese Angriffe und sprechen allen Betroffenen unsere Solidarität aus. Darüber hinaus unterstützen wir lokales antifaschistisches Engagement in den Projekten.
In Zeiten starker sozialer Verwerfungen und vieler Neonazi Aktivitäten kann es nicht angehen, dass der Berliner Senat stadtpolitisch weiter Profite gewaltsam durchsetzt, anstatt ein solidarisches, libertäres und selbstorganisiertes Miteinander der Menschen zu ermöglichen. Haus- und Kulturprojekte sind wichtige Eckpfeiler im Kampf gegen faschistische Tendenzen in der Gesellschaft. Dass der rot-rote Senat diese Projekte Einzelinteressen opfert, tausende Menschen zwangsumziehen lässt und zehntausende Menschen durch ihre Stadtpolitik zum Verlassen ihrer Kieze zwingt, ist aufs Schärfste zu verurteilen. Der Versuch der Politik das Streben nach einem möglichst unterdrückungsfreien Leben zu kriminalisieren und mit wilden Extremismusthesen zu diffamieren, ist darüber hinaus skandalös.
Unser Kampf um Räume in dieser Stadt ist auch ein Kampf für Rückzugsorte gegen alltäglichen oder schmerzhaften Rassismus, gegen die ganze sexistische Kackscheiße, gegen Leistungsdruck und Konsumterror und so vieles mehr. Wir kämpfen für ein selbstbestimmtes und solidarisches Miteinander. Das bedeutet auch, dass wir uns gemeinsam gegen Angriffe wehren.
Wir solidarisieren uns deshalb mit allen bedrohten oder angegriffenen Projekten! Ob Räumungen oder Naziangriffe, ihr seid nicht allein!
Liebig14 bleibt!
Nazis verpisst euch!
Der Kampf geht weiter!
Wir bleiben Alle!
1 Antwort auf “Wir bleiben Alle! Solidarität mit angegriffenen Projekten!”