Am Morgen des 16.3. fand die angekündigte Räumung der Vokü- und Veranstaltungsräume des Hausprojektes Bödi 9 in Berin Friedrichshain statt. Zwar wurde das Eindringen der Bullen in das Gebäude in der Bödikerstraße 9 zunächst durch entschlossenes blockieren um mehrere Stunden hinausgezögert, doch nach massivem Pfeffersprayeinsatz, brutaler Festnahmen und der Zerstörung der Eingangstür wurde das Haus schließlich gestürmt. Wohl aufgrund von Orientierungslosigkeit sind die Bullen und die Gerichtsvollzieherin dann noch in die Wohnung gegenüber der Vokü- und Veranstaltungsräume eingebrochen und mussten da dann noch Strom für den Akkuschrauber klauen. Das die Räumung, wie so oft, rechtswidrig war, interessierte die Bullen und Gerichtsvollzieherin Yvonne Sommerfeld nicht. So gab es noch Untermietverträge für die betreffenden Räume, weshalb auch von Kolleg_innen der Gerichtsvollzieherin die Aussetzung der Räumung empfohlen wurde. Durch diesen Angriff auf die Erdgeschossräume wird die Bedrohung des gesamten Hausprojekts konkret, denn geht es nach den Eigentümern Lin und Robert Prenka soll das Projekt komplett verschwinden. Nach jahrelangen Schikanen seitens der Eigentümer, wie versteckter Videoüberwachung, Eindringen in Privaträume und unverhohlenen Gewaltandrohungen, haben diese nun einen ersten Erfolg errungen. Da Justiz und Behörden an solch aggressiven Maßnahmen offenbar wenig auszusetzen haben, liegt es an uns, zu zeigen, dass wir ein solches Vorgehen nicht dulden.
[Wir bleiben Alle]
1 Antwort auf “Räumung in der Bödi”