Archiv für Mai 2010

Mediaspree entern! Infoveranstaltung + Mobivideo

Informationsveranstaltung zu Bauprojekten am Spreeufer und dem geplanten Aktionstag:
Dienstag, 01.06. // 19:30 Uhr // SO 36 (Kreuzberg, Oranienstraße 190)

Beinahe 2 Jahre sind jetzt seit dem Bürgerentscheid gegen Mediaspree vergangen. 87 Prozent sprachen sich damals gegen die bestehenden Planungen von Mediaspree aus – ein mehr als deutliches Votum. Es wurde gefordert, einen 50 Meter breiten Uferstreifen an der Spree unbebaut zu belassen, und auf Hochhäuser und weiteren Brücken im Spreegebiet zu verzichten.

Doch wer denkt, dass die Forderungen auch in die Kommerz -Pläne des Senats einfließen liegt falsch! Nach wie vor gibt es für die Politik nur ein einziges Kriterium für die Stadtgestaltung, und das ist Geld.
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Protokoll der Vollversammlung vom 27. Mai der „Wir bleiben Alle“ – Kampagne

Themen:
1.Termine/Berichte
2. Weglaufhaus
3. Finanzanträge

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Donnerstag, 27.5., 19.30h, New Yorck/Bethanien, WBA VV!

Liebe Leute,

kommt zur Wir bleiben Alle! – Vollversammlung!

Wann? --> 27.5. um 19.30h

Wo? --> New Yorck im Bethanien

Themen:

- Freiraumdemo 12.6.
- WBA Lifo AG
- Anti-Gentrification Debatte
- Berichte/Termine
- etc.

Ufer für Alle!

… gefunden auf Indymedia.

Besser spät als nie: Ein Beitrag zum Thema „Mieterhöhungen und Verdrängung in Alt-Treptow“

Am 13. Mai fand auch als Alternative zu den erbärmlichen Männertagsbesäufnissen ein Picknick unter dem Motto „Ufer für Alle!“ auf dem Nachbargrundstück der gelben Stadtvilla am Kanalufer längs der Lohmühlenstraße statt. Der Ort ist Programm, das erst vor kurzem fertig gestellte Gebäude bietet wenigen Mieter_innen besonders exklusiven Wohnraum mit Blick auf Wasser und Grünanlagen. Die Mieten hier betragen etwa das 3fache des Alt-Treptower Durchschnitts und tragen ab sofort zur Erhöhung des Mietspiegels bei und dienen somit direkt zur Legitimation von Mieterhöhungen. (mehr…)

Diskussionsveranstaltung II: 10.6., 20h, Scherer8, Was tun gegen Gentrification?

Veranstaltungstip: Sa, 22.5., 22h, Kastanienkeller, Wir bouncen Alle!

Soli für die Liebig 14:

MediaSpree entern! News Nr. V

Hallo liebe Gegnerinnen und Gegner eines ausschliesslich kommerziell genutzten Spreeufers,

die Planung für den Aktionstag am 5. Juni schreitet voran, wir benötigen aber dringend noch mehr Unterstützung!!!

Ich seid alle ganz herzlich eingeladen, zum nächsten offenen Kampagnen-Treffen am Freitag, den 21.05. um 19 Uhr in die NewYorck im Bethanien zu kommen! Wenn ihr zu diesem Termin nicht könnt, aber etwas zum Aktionstag beitragen möchtet, schickt und doch eine kurze E-Mail an ms-entern(at)riseup.net. Mehr Infos über den aktuellen Stand findet ihr wie immer unter http://mediaspreeentern.blogsport.de.
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Freiraumdemo / 12. Juni 2010 / 16:00 Uhr / Berlin

12.6. Klein

Material: D.I.Y. Selbstdruck Flyer [pdf] // Banner [gif]

Am 12. Juni 2010 wollen wir, zusammen mit euch, für eine andere Organisation der Stadt, für mehr Selbstbestimmung, schlichtweg für eine andere Gesellschaft auf die Straße gehen. Dabei wollen wir nicht bei Forderungen nach bezahlbaren Mieten, einer sozialeren Stadtpolitik oder sonstiger staatlicher Maßnahmen stehen bleiben, sondern für unsere Vorstellungen eines schönen Lebens demonstrieren – Für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung und Unterdrückung aufgrund von Ungleichheiten wie z.B.: Geschlecht, Hautfarbe, sexuelle Identität. Für einen Alltag, in dem Hierarchien und Konkurrenz nicht existieren, sondern Emanzipation und Solidarität gegenwärtig sind. Uns ist bewusst, dass das nicht von Heute auf Morgen geschehen kann, sondern ein Prozess ist, aber je öfter wir mit unseren Ideen in die Öffentlichkeit gehen, sei es durch Texte, Aktionen oder eben durch Demonstrationen, umso wahrscheinlicher wird eines schönen Tages die Einlösung dieser Utopie. Wann und wie die Überwindung der gegenwärtig herrschenden Verhältnisse stattfindet, wissen wir nicht, aber wir wünschen uns, dass sie zugunsten einer emanzipatorischen, solidarischen Gesellschaft überwunden werden. Das grauenvolle des Bestehenden wird in den nächsten Wochen wohl noch verstärkt im Alltag präsent sein, wenn am 11. Juni die Männerfußball Weltmeisterschaft beginnt – ein Ereignis, dass einem mal wieder alle Widerlichkeiten des deutsch-nationalistischen Mobs ins Bewusstsein katapultiert.
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Veranstaltungsbericht: Was tun gegen Gentrification?

Da auch wir die Veranstaltung beworben haben, hier der Bericht von Andrej Holms Blog.

Am Donnerstag Abend fand unter der Frage „Gentrifizierung im Wedding?“ eine Veranstaltung im Polit-Cafè im Hausprojekt Schererstraße 8 im Wedding statt. Die gut besuchte Veranstaltung (etwa 70 Leute) diskutierte nach einer kleinen Einführung, ob und welche Aufwertungsanzeichen im Wedding zu beobachten sind. In einer kleinen Einführung zu den aktuellen Aufwertungsdynamiken in Berlin hatte ich vorgeschlagen, folgende Auslöser bzw. Motoren der Aufwertung zu unterscheiden:

* Politisch initiierte Gentrification (z.B. Sanierungsgebiete oder gezielte Quartiersaufwertungen)
* Symbolische Aufwertung durch Enklavenbildungen von Pioniernutzungen
* Mietsteigerungen durch Umzüge aus anderen Aufwertungsgebieten (Umzugskettenaufwertung)
* Aufwertung durch Nachbarschaftseffekte von Neubauprojekten

In der anschließenden Diskussion wurden entlang von diesen Aufwertungsaspekten viele Beobachtungen und Einschätzungen aus verschiedenen Stadtteilen zusammengetragen. Auch wenn eine solche Diskussion sicher nicht den Charakter einer repräsentativen Untersuchung hat, wurden Aufwertungsindizien für alle Bereiche vorgetragen.
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Neues von Laurynas

Weil er während der United-We-Stay-Demonstration am 14. März 2009 in Berlin einen Polizisten angegriffen und ein Polizeiauto beschädigt hat, sitzt Laurynas im Gefängnis. Nachdem Laurynas in den ersten Monaten kaum bzw. extrem wenig Unterstützung erhielt, zeigen sich gegenwärtig viele Menschen mit Laurynas solidarisch. Trotzdem gab und gibt es mit der Antirepressionsarbeit für Laurynas Probleme, auf die in diesem Text eingegangen werden soll.
Warum wurde Laurynas zuerst nicht unterstützt?

Laurynas war alkoholisiert, als er die Polizei angriff. Dies war zumindest den Presseberichten zu entnehmen. Eine Prozessbeobachtung durch Aktivisten und Aktivistinnen fand jedoch nicht statt, sodass wir nicht wissen können, ob die Presseberichte über Laurynas Einlassung im Gerichtssaal stimmen. Auch können wir nicht wissen, ob diese Äusserung eine taktische Massnahme war, um die zu erwartende Strafe zu mildern.
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