Archiv für den 17. Mai 2010

Freiraumdemo / 12. Juni 2010 / 16:00 Uhr / Berlin

12.6. Klein

Material: D.I.Y. Selbstdruck Flyer [pdf] // Banner [gif]

Am 12. Juni 2010 wollen wir, zusammen mit euch, für eine andere Organisation der Stadt, für mehr Selbstbestimmung, schlichtweg für eine andere Gesellschaft auf die Straße gehen. Dabei wollen wir nicht bei Forderungen nach bezahlbaren Mieten, einer sozialeren Stadtpolitik oder sonstiger staatlicher Maßnahmen stehen bleiben, sondern für unsere Vorstellungen eines schönen Lebens demonstrieren – Für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung und Unterdrückung aufgrund von Ungleichheiten wie z.B.: Geschlecht, Hautfarbe, sexuelle Identität. Für einen Alltag, in dem Hierarchien und Konkurrenz nicht existieren, sondern Emanzipation und Solidarität gegenwärtig sind. Uns ist bewusst, dass das nicht von Heute auf Morgen geschehen kann, sondern ein Prozess ist, aber je öfter wir mit unseren Ideen in die Öffentlichkeit gehen, sei es durch Texte, Aktionen oder eben durch Demonstrationen, umso wahrscheinlicher wird eines schönen Tages die Einlösung dieser Utopie. Wann und wie die Überwindung der gegenwärtig herrschenden Verhältnisse stattfindet, wissen wir nicht, aber wir wünschen uns, dass sie zugunsten einer emanzipatorischen, solidarischen Gesellschaft überwunden werden. Das grauenvolle des Bestehenden wird in den nächsten Wochen wohl noch verstärkt im Alltag präsent sein, wenn am 11. Juni die Männerfußball Weltmeisterschaft beginnt – ein Ereignis, dass einem mal wieder alle Widerlichkeiten des deutsch-nationalistischen Mobs ins Bewusstsein katapultiert.
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Veranstaltungsbericht: Was tun gegen Gentrification?

Da auch wir die Veranstaltung beworben haben, hier der Bericht von Andrej Holms Blog.

Am Donnerstag Abend fand unter der Frage „Gentrifizierung im Wedding?“ eine Veranstaltung im Polit-Cafè im Hausprojekt Schererstraße 8 im Wedding statt. Die gut besuchte Veranstaltung (etwa 70 Leute) diskutierte nach einer kleinen Einführung, ob und welche Aufwertungsanzeichen im Wedding zu beobachten sind. In einer kleinen Einführung zu den aktuellen Aufwertungsdynamiken in Berlin hatte ich vorgeschlagen, folgende Auslöser bzw. Motoren der Aufwertung zu unterscheiden:

* Politisch initiierte Gentrification (z.B. Sanierungsgebiete oder gezielte Quartiersaufwertungen)
* Symbolische Aufwertung durch Enklavenbildungen von Pioniernutzungen
* Mietsteigerungen durch Umzüge aus anderen Aufwertungsgebieten (Umzugskettenaufwertung)
* Aufwertung durch Nachbarschaftseffekte von Neubauprojekten

In der anschließenden Diskussion wurden entlang von diesen Aufwertungsaspekten viele Beobachtungen und Einschätzungen aus verschiedenen Stadtteilen zusammengetragen. Auch wenn eine solche Diskussion sicher nicht den Charakter einer repräsentativen Untersuchung hat, wurden Aufwertungsindizien für alle Bereiche vorgetragen.
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Neues von Laurynas

Weil er während der United-We-Stay-Demonstration am 14. März 2009 in Berlin einen Polizisten angegriffen und ein Polizeiauto beschädigt hat, sitzt Laurynas im Gefängnis. Nachdem Laurynas in den ersten Monaten kaum bzw. extrem wenig Unterstützung erhielt, zeigen sich gegenwärtig viele Menschen mit Laurynas solidarisch. Trotzdem gab und gibt es mit der Antirepressionsarbeit für Laurynas Probleme, auf die in diesem Text eingegangen werden soll.
Warum wurde Laurynas zuerst nicht unterstützt?

Laurynas war alkoholisiert, als er die Polizei angriff. Dies war zumindest den Presseberichten zu entnehmen. Eine Prozessbeobachtung durch Aktivisten und Aktivistinnen fand jedoch nicht statt, sodass wir nicht wissen können, ob die Presseberichte über Laurynas Einlassung im Gerichtssaal stimmen. Auch können wir nicht wissen, ob diese Äusserung eine taktische Massnahme war, um die zu erwartende Strafe zu mildern.
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European Squatting Meeting in Barcelona

Unter dem Motto “Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Besetzens in Europa” organisieren einige Kollektive in Barcelona ein Treffen im Zeitraum vom 17. bis 20. Juni um ueber historische, politische und legale Aspekte dieser Bewegung zu diskutieren.

Das ist eine Einladung fuer alle Kollektive, Projekte und Haeuser die teilnehmen moechten um ueber ihre Erfahrungen und Situation in ihren jeweiligen Staedten oder Laendern zu berichten. Es wird Simultanuebersetzungen geben.

Fuer Teilnehmer ausserhalb Barcelonas kommend, ist fuer Unterkunft und Essen gesorgt!

Bitte kontaktiert uns, wenn ihr teilnehmen wollt unter:
jornadaskny010@riseup.net

Gruesse aus Barcelona!!