Archiv für Juli 2010

Squat the World!

Letzte Woche kam es zu Hausbesetzungen in Freiburg und Stuttgart.
Wir sagen: super Aktion und solidarische Grüße!

PM zu einem Agenten der Gentrification

Download: [pdf]

Wir bleiben ALLE!

Internet:
http://wba.blogsport.de
Pressekontakt:
wba-oeffentlichkeit [ät] riseup.net

Pressemitteilung der Wir bleiben Alle! – Kampagne zur meco Aktiv gGmbH:

(1) Meco Aktiv gGmbH unterstützt neoliberale und grünflächenfeindliche Stadtpolitik und wirbt dabei mit Umweltfreundlichkeit
(2) Meco Aktiv gGmbH unterstützt aktiv Verdrängung von Mieter_innen auf kultureller Ebene
(3)
Meco Aktiv gGmbH beutet Arbeitslose in Zwangsarbeitsverhältnissen aus

Begründung:

In den letzten Wochen sind in Friedrichshain des öfteren Flyer der mecoAktiv gGmbH aufgetaucht. Auf diesen wirbt die „gemeinnützige“ GmbH mit Formulierungen wie „Sauber ist schön! Bitte entsorgt euren Müll in die Behälter. Die Natur wird es euch danken! Sauber kommt gut!“. Das klingt für manche auf den ersten Blick nach einem legitimen Kommentar zur Situation im Kiez. Wir bleiben Alle! muss an dieser Stelle jedoch massive Kritik üben. Denn: (mehr…)

Keine Räumung im Tacheles

Quelle: Indymedia

Die für heute geplante Räumung des Café Zapata im Kunsthaus Tacheles ist vorläufig gescheitert. Gerichtsvollzieher und die Anwälte der Zwangsverwaltung mussten aufgrund rechtlicher Mängel der Räumungsklage wieder abziehen: Die beklagte Partei ist im Tacheles überhaupt nicht tätig. Auch am auf der Straße aufgebauten Kennenlern-Frühstück wollten die Anti-Kultur-Anwälte der Hamburger Kanzlei Titz und Tötter, die hier die HSH Nordbank und andere Gläubiger vertritt, in ihren kostspieligen Designer-Anzügen nicht teilnehmen. Der Anwalt des Café Zapata Herr Gehrke hatte nach nahezu einhelligem Urteil der zahlreich erschienenen Zapata-Supporter hingegen die schickere Sonnenbrille und: die besseren Argumente. Als Reaktion auf die erneut an Unkenntnis der Lage vor Ort und fachlichen Mängeln gescheiterte Räumung bietet die Gruppe Tacheles, zu der das Zapata gehört, den Anwälten der Kanzlei Titz und Tötter sowie dem Chef der HSH Nordbank Dirk Jens Nonnenmacher Praktikumsplätze im Tacheles an. “Wir brauchen noch Unterstützung bei der Organisation des Tacheles-Soli-Festivals Mitte August” erklärte die Sprecherin der Gruppe Katrin Maßmann und betonte zugleich erneut die Verhandlungsbereitschaft der Gruppe, die sich zum Erhalt des Tacheles für alle derzeitigen Nutzer, Projekte und Gruppen als Käufer oder Mieter des einst unter dubiosen Umständen für Null DM an Anno August Jagdfelds Fundus-Gruppe verscherbelte Gebäude sowie das Gelände ins Spiel bringt (siehe auch: “Gegenwärtige Lage” sowie “Jagd Jagdfeld”).

Die für den 28.07. angekündigte Räumung des Tacheles e.V. hat sich seitens des Gerichtsvollziehers nicht bestätigt: Aufgrund des laufenden Insolvenz-Verfahrens sind anhängige Klagen gegen den Tacheles e.V. auf Eis gelegt. Es handelt sich also um eine Fehlinformation, für deren Verbreitung sich die Redaktion bei allen Lesern entschuldigt.

„Dorfplatz“ demontiert

Quelle: Indymedia

Heute morgen (19.07.10) wurden die Bänke auf dem Gehweg der Liebigstraße/Ecke Rigaer Straße durch die Berliner Polizei zerstört.
Es begann vor ca. 2 Wochen, als Mitarbeiter_innen des Ordnungsamtes den Gehweg an der Liebigstraße Ecke Rigaer Straße (bekannt als Dorfplatz) begutachteten. Auf Nachfrage wurde erklärt, es sei eine Beschwerde gegen die herumstehenden Möbel eingegangen.

In der Nacht vom 14. auf den 15.07. fuhr eine Zivistreife vor, aus der 4 Bullen in voller Montur aussiegen und anfingen Stühle kaputtzuschlagen und auf die im Boden eingelassenen Bänke einzutreten. Sie versuchten herumsitzenden Personen Platzverweise zu erteilen, zu ihrer eigenen Frustration mussten sie jedoch feststellen, dass sich lediglich in der Liebig 34 gemeldete Peronen dort aufhielten.Auf die Frage was die ganze Aktion solle kam die Antwort „Dreck zu Dreck“.
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Polizei belagert und räumt Straßenfest

Quelle: Indymedia

Am Samstag feierten 200 Menschen an der Kreuzung Rigaerstraße/Liebigstraße. Sie hatten dort unangemeldeterweise eine Bar und eine Bühne aufgebaut und ein wenig den Verkehr zum Stillstand gebracht. Die alarmierten 70 Polizisten sorgten für ein schnelles Ende der Party und sprachen ca. 220 Platzverweise aus.
Unangemeldete Geburtstagsfeier

Unangemeldete Geburtstagsfeiern können böse enden, das merkten die HausbesetzerInnen der Liebigstraße 14 in Friedrichshain schnell. Die Liebigstrasse 14 ist akut räumungsbedroht, doch erst mal wurde ein Geburtstagsfest zum 20. Jubiläum des Hausprojektes gefeiert. Ab 11 Uhr erwartete die Gäste im „Sassy Spass Salon“ (im X-Beliebig) ein leckerer Brunch. Im Anschluss gab es ein Kinderschminken und Livebands, Sreet Performance, Videoinstallationen, Cocktail bar und später am Abend feuchtfröhliches Karaoke-Singen. Die Liebigstr. 34 veranstaltete gleichzeitig ein Hoffest und lud zu einer Beach Party mit DJ_anes und Volksküche ein.
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NEA zur Mega Spree Demo

Aus gegebenem Anlass verweisen wir an dieser Stelle auf den Beitrag der North East Antifascists (NEA) zur MegaSpree Demo [link]:

Mega-Spree – linksalternativer Protest ?

Im Rahmen der geplanten Abschlusskundgebung des Bündnisses „Mega Spree“ am 10.07.2010, kam es mindestens zu einem gewalttätigen Polizeiübergriff auf einem Demonstrationsteilnehmer. Leider kein besonderer Vorfall- so werden Sozialproteste, die sich gegen Kürzungen im Sozial- und Bildungssektor und Gentrifizierungsprozesse in den Berliner Innenstadtbezirken positionieren, zunehmend von Polizeirepression begleitet und öffentlichkeitswirksam kriminalisiert.
Jedoch wurde, wie von Teilen linksradikaler Strukturen bereits im Vorfeld befürchtet, die vermeintlich linke Attitüde des veranstaltenden Bündnisses als das entblößt, was es ist:
Eine linke Charaktermaske, die mit simplen Schlagwortreihen wie „Antirassismus“ und „Rettung vor Gentrifizierung“, „Kulturkahlschlag“ und „Überwachung“, zur Mobilisierung linksalternativer Menschen aufrief. (mehr…)

[Köln] Alles muss man selber machen

1. Allgemeine Infos zur Situation des AZ Köln und bzgl. Räumung & Demo

2. Aufrufe zur Räumungsdemo, Samstag nach Tag X

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1. Allgemeine Infos zur Situation des AZ Köln und bzgl. Räumung & Demo

Das Autonome Zentrum in Köln-Kalk soll bald geräumt werden. Wir, Aktivist_Innen des Autonomen Zentrums Köln sind stinksauer. Während wir seit vielen Wochen mit Entscheidungsträgern aus dem Kölner Rat und der Kalker Bezirksvertretung über eine Legalisierung des Autonomen Zentrums verhandeln, hat ein kleiner Kreis aus SPD, Stadtverwaltung und Stadtsparkasse schon lange beschlossen: das AZ soll geräumt werden. Weitere Informationen zu den Vorgängen in der Stadtpolitik findet ihr hier:
http://unsersquat.blogsport.eu/kommunique-3/
oder bei dem stets aktualisierten Pressespiegel:
http://unsersquat.blogsport.eu/presse/
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[Freiburg] 75 Tage Besetzung der Gartenstraße 19

Quelle: Indymedia

Nachdem es schon seit längerem keine Neuigkeiten vom besetzten Haus Gartenstraße 19 in Freiburg gab, hier ein paar Infos zum aktuellen Stand. Seit 75 Tagen ist das Haus Gartenstraße 19 besetzt und es hat sich einiges getan. gartenstrfreiburgDer Infoladen konnte sich in dieser Zeit stets weiterentwickeln und bietet die Möglichkeit, sich über gesellschaftliche Diskurse und aktuelle politische Aktionen, Veranstaltungen und Workshops auch außerhalb Freiburgs zu informieren. Auch der Umsonstladen erfreut sich an einem und vielfältigen Wachstum an Kleidern und anderen Gebrauchs- gegenständen. Weiterhin werden die Räumlichkeiten des besetzten Hauses für diverse Veranstaltungen und Angebote wie zum Beispiel regelmäßig stattfindende Sprach-, Selbstverteidigungs- und Musikkurse, bis hin zu Vorträgen genutzt. Eine sich im Infoladen befindende „Mindmap“ mit dem traumhaft anmutenden Namen „Kreis der Fähigkeiten“ dient dem Austausch von Wissen, was neue Workshops und Arbeitskreise generiert.
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Sympathisant_innen der Liebig14 stampfen neues Haus aus dem Boden

Quelle: Indymedia

Statt zuzuschauen, wie insbesondere politische “Freiräume” immer weiter eingeschränkt, bedroht und angegriffen werden, entschlossen sich 10-15 Menschen der Notwendigkeit solcher Räume Ausdruck zu verleihen und mit ihrer Aktion “einen von vielen kleinen Keimen zu pflanzen für das Blumenfeld der Ideen von einer besseren Welt” so eine Aktivistin.
Die Vision des schönen Lebens, so alt wie die Zeit, braucht vor allem uns selbst. Doch sie braucht auch Orte des Austauschs. Sie braucht Rückzugsmöglichkeiten von einer Umgebungsgesellschaft in der Diskriminierung, Ausbeutung und Kriege Alltag sind.
Sie braucht Räume in denen ein herrschaftsfreies Miteinander probiert, gelebt und weiterentwickelt werden kann.
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[Wien] Haus besetzt

Quelle: Inymedia

squatwienSeit dem Abend des 2. Juli ist das Hausprojekt in dem bisheer leerstehenden Gebäude in der Eichenstraße 9 eröffnet. Die ersten beiden Tage und Nächte sind ohne Polizeistress verlaufen, das Haus wird weiter in Stand gesetzt. Da die Stadt Wien nicht die Forderung nach einem permanenten, selbstverwalteten Hausprojekt unterstützt und Verhandlungen diesbezüglich nach monatelangem hinhalten abgebrochen hat, „nehmen wir unser Leben und den dafür notwendigen Raum selbst in die Hand“, heißt es in der Erklärung der Gruppe. Wichtig sei ihnen, dass Aktionen, Austausch und Workshops im Vordergrund stünden, dass auf die jeweiligen Bedürfnisse Rücksicht genommen und ein emanzipatorischer Anspruch geteilt werde.
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