Der erste Stock des Hausprojekts Scharni 29 soll am 7. Oktober geräumt werden. Nachdem Hausbesitzer Gijora Padovicz uns über Jahre mit Abmahnungen, Klagen und Schikanen überzog, hat er nun einen ersten Erfolg. Denn plant er nun leidlich auszunutzen.
Seit der jetzige Hausbesitzer Gijora Padovicz mit seiner Firma Siganadia GmbH das Haus in der Scharnweberstaße 29 im Jahr 2001 kaufte, versucht er alles, um uns das Leben schwer zu machen. Erst zwang er uns zu einer Sanierung, die wir nicht wollten um dafür dann massive Fördergelder aus dem Projekt „Soziale Stadt“ zu bekommen. Der damals erzwungene Deal: Die Hausbewohner stimmen einer sozialverträglichen Sanierung zu und der Hausbesitzer aktzeptiert die Hausgemeinschaft der BewohnerInnen. So versicherten uns der Hausbesitzer, der Senat und der Bezirk, dass wir nun über 20 Jahre (solange ist der Bindungszeitraum der Förderung) hier weiter leben könnten. (mehr…)
Archiv für September 2010
Demo 23.10.10, 13:00 Uhr Unicampus
„Ohne Abweichung von der Norm ist Fortschritt nicht möglich.“ (Frank Zappa, zitiert nach: www.astraturm.de )
Die Mieten in Hamburg steigen kontinuierlich. In den innerstädtischen Vierteln ist es kaum noch möglich, eine Wohnung unter 10 Euro/qm zu finden. Gleichzeitig stehen zahlreiche Gebäude leer, der Leerstand an Büroflächen beträgt momentan 1,17 Mio. Quadratmeter und trotzdem wird immer mehr Büroraum gebaut. Die Wohnungsnot in Hamburg, die vor allem auf Kosten sozial schwächerer Menschen geht, ist aber kein tragisches Schicksal, sondern Ergebnis eines kapitalistischen Immobilienmarktes und einer Wohnungspolitik des Hamburger Senats, die einseitig die Interessen von Unternehmen und VermieterInnen vertritt.
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Die „Wir bleiben Alle Vollversammlung“ fand diesmal aus aktuellem Anlass in den Linienhöfen statt. Themen waren unter anderem das Intersquat, die Idee eines Hausbesetzter Samplers, Laurynas und Nils natürlich der Linienhof und aus mangelnder Beteiligung die WBA-VV Struktur.
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Quelle: Indymedia
In der Nacht vom 24.09. auf den 25.09. wurde das zuvor leer stehende Haus in der Heidelberger Str. 148 in Darmstadt besetzt. Wir wollen durch die Besetzung des Gebäudes neuen Wohnraum erschließen, einen Raum für alternative Kultur und politische Arbeit schaffen und somit die herrschenden Eigentumsverhältnisse praktisch kritisieren.
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Quelle: Indymedia
Polizei stürmt gewaltsam alternatives Wohnprojekt Reitbahnstraße 84 – Verein verurteilt massives Vorgehen und Sachbeschädigung. Am Samstag, den 18.09.2010, um ca. 14.30 Uhr umstellte die Polizei das Karree Reitbahnstraße/Fritz-Reuter-Straße und drang gewaltsam in die Häuser Reitbahnstraße 84 und Bernsbachplatz 6 ein. Zu diesem Zeitpunkt waren der Verein zur Wiederbelebung kulturellen Brachlandes (WkB e.V.) und Anwohner damit beschäftigt, das dort ansässige alternative Wohn- und Kulturprojekt zu beräumen. Gemäß der durch die GGGmbH ausgesprochenen Kündigung muss das Objekt am Montag den 20. September beräumt an die Eigentümerin übergeben werden.
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Am Samstag, den 18.9.2010 will die Baugruppe „Wohnen am Hochdamm“ neue MitgliederInnen werben – sie sind noch nicht komplett und wir werden dabei sein. 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr. Eher pünktlich um 15.00 Uhr erscheinen (Kiefholzstrasse 416-418 ALt-Treptow) oder um 14 Uhr auf der Brücke überm Landwehrkanal/Ende Görli/neben Lohmühle zum abschnacken. Trillerpfeifen, Flugblätter, Musik, Transparente, Hunde, Bier, etc. alles mitbringen, wir sollten vor allem viel Spaß miteinander haben…
Unser Kiez unsere Party!!!
Wenn die Versammlung platzt oder es sich potentielle Baugruppenmitglieder_innen anders überlegen und doch nach Hahahamburg ziehen oder besser dort wo der Pfeffer wächst, würde uns das sehr froh machen.
Dies ist auch ein Beitrag zu „Berlin-on-Sale“
Unter http://karlapappel.wordpress.com/ findet Ihr einen netten Artikel dazu zum Verlinken, weitersenden…
Karla Pappel
Stadtteilinitative gegen Mieterhöhung und Verdrängung nicht nur in Alt-Treptow
Die beiden Initiativen aus Bensheim und Darmstadt, deren Hausprojekte Anfang Juni geräumt wurden, starten nun eine Kampagne gegen die Repression und für linke Freiräume. Die Neckar5 und Jukuz Maraldo Gruppen rufen gemeinsam zu ihrer Kampagne auf, vorerst stehen zwei Demos in Bensheim und Darmstadt an.
In den letzten Monaten gab es in Darmstadt und Bensheim zwei Hausbesetzungen. In Darmstadt wurde die Besetzung eines Hauses in der Neckarstraße 5 nach einer Nacht beendet, indem die Polizei das Grundstück belagerte. In Bensheim wurde der alte Bundeswehrstandort von Aktivist_innen besetzt, die auf dem Gelände ein selbstorganisiertes Jugend- und Kulturzentrum aufbauen wollten. Dieses Projekt wurde dadurch verhindert, dass die Polizei in das Gebäude eindrang und mit Kampfhunden und gezückten Teleskopschlagstöcken die Menschen, die bis dahin eine friedliche Besetzungsparty gefeiert hatten, dazu nötigte ihre Personalien aufzugeben und das Gelände zu verlassen. Anders, aber ebenfalls geräumt, wurde das Wohnprojekt Neckar5 in Darmstadt. Hier umzingelte die Polizei das Haus und riegelte es hermetisch ab, die Besetzer_innen wurden „ausgehungert“ und ihre Personalien aufgenommen.(mehr…)
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