Wir dulden keinen Naziterror…

…ist Motto und gleichzeitig Name einer Berlinweiten Vernetzung von antifaschistischen Gruppen, so wie Kultur- Wohn- und Polit-Projekten in Berlin. Diese haben sich zusammen getan, um gegen die anhaltende Angriffswelle gegen alternative und linke Projekte aktiv zu werden. Da sich die Angriffe vorwiegend gegen linke Läden richten, ist die Initiative „Wir dulden keinen Naziterror!“ auf den Seiten der WBA-Kampagne untergebracht, die sich für den Erhalt eben jener Projekte einsetzt.

Ihr könnt uns über folgende Mailadresse kontaktieren:

    wba-antifa [ät] riseup.net

News

Gegen Naziterror und Repression! – Linke Politik Verteidigen!
Demo | 2. November 2010 | 19 Uhr | Kottbusser Tor

In der Nacht zum 27.10.2010 verübten Neonazis einen Brandanschlag auf den linken Infoladen M99 in Berlin-Kreuzberg. Zudem sprühten sie Nazisymbole an den benachbarten Laden Red Stuff und die Wohnung eines Antifaschisten in Neukölln. Derartige Anschläge gehen einher mit medialer Hetze und staatlicher Repression gegen linke Strukturen.
Am Tag zuvor fanden in Berlin zum mittlerweile sechten mal in diesem Jahr Durchsuchungen in linken Buchläden statt. Betroffen waren diesmal die Buchläden Schwarze Risse, so wie das M99 und der OH21. Seit Monaten diffamieren Politiker und Medien linke Gruppen in Berlin. Neonazis fühlen sich dadurch in ihrem Handeln bestätigt und handeln offen gewalttätig gegen Linke. So kam es seit Ende 2009 mittlerweile zu rund hundert Provokationen und Angriffen gegen linke Lokalitäten im Berliner Stadtgebiet. Dass Neonazis dabei keinen Respekt vor dem menschlichen Leben haben, zeigen die Brandanschläge auf Wohnhäuser wie jetzt in Kreuzberg oder vor wenigen Wochen in Dresden oder der Mord an dem 19 jährigen Iraker Kamal K. in Leipzig am 24. Oktober, durch einen stadtbekannten Neonazi.
Darum: Sagt euren Freund_innen bescheid und kommt zur Demo am 2. November

Plakat, Plakat (Kopiervorlage), Flyer (Kopiervorlage)

Berlin-Weißensee: Kein Kiez für Nazis Demo für den 28.8.2010 angekündigt
(09.08.)

Seit Mai häufen sich in Weißensee rechte Sprühereien, Pöbeleien und Übergriffe. Viele der Provokationen richten sich auch maßgeblich gegen den Jugendclub Bunte Kuh e.V. und das Kultur- und Bildungszentrum (KUBIZ) in Weißensee. Aus diesem Anlass veranstalten verschiedene Initiativen am 28. August eine Kundgebung gegen die Neonazipräsenz der letzten Monate. Weiterlesen

Berlin-Weißensee: Statement der Bunten Kuh zu den Neonazi-Angriffen
(21.07.)

Naziangriff auf das Jugendzentrum Bunte Kuh und das Wohn- und Kulturprojekt Kubiz am letzten Freitag, sammelte sich Heute Abend gegen 23 Uhr eine mit Eisenstangen bewaffnete Gruppe von Neonazis vor dem Eingangsbereich des Kubiz-Geländes. Die aggressiv auftretende Gruppe junger Neonazis, konnte durch das couragierte Verhalten eines Kubiz-Bewohners des Geländes verwiesen werden. Weiterlesen

Berlin-Weißensee: Neonazis provozieren Bunte Kuh und KUBIZ
(17.07.)

In der Nacht vom 16. Auf den 17. Juli versuchten Neonazis im Berliner Stadtteil Weißensee erneut gegen den Jugendclub Bunte Kuh und das Kultur und Bildungszentrum (KUBIZ) vorzugehen. Wieder waren sie bewaffnet. Bereits seit Mai [1] kommt es immer wieder zu Anfeindungen und Angriffsversuchen durch Neonazis gegenüber dem Haus und dessen Nurter_innen. Weiterlesen

Berlin-Weißensee: FN Mitte versucht Angriff auf linkes Projekt
(13.07.)

In der Nacht vom 8. Auf den 9. Juli nahmen Beamte der Berliner Polizei gegen 2.00 Uhr eine achtköpfige Gruppe Neonazis in unmittelbarer Nähe des alternativen Kultur- und Wohnprojektes „Kultur und Bildungszentrum“ (KUBIZ) in Weißensee fest. Die Neonazis führten Schlagwerkzeuge und eine Plastiktüte mit einer bislang unbekannten Substanz mit. Von einem versuchten Angriff auf das KUBIZ ist auszugehen. Weiterlesen

Berlin-Weißensee: Neonazi geoutet
(09.07.)

Christian Schmidt, Mitglied der Neonazi-Kameradschaft „Freie Nationalisten Berlin Mitte“, wurde am Freitag dem 2. Juni in seinem näheren Wohnumfeld in Berlin-Weißensee als Neonazi-“Aktivist“ enttarnt. Die Bizetstraße und in weiteren Teilen des Komponisten-Viertels wurden mehrere tausend Flyer gesteckt, welche die Nachbarschaft über Schmidt’s Aktivitäten aufklären. Weiterlesen

Berlin-Wedding: FN-Mitte geoutet
(16.06.)

Mutmaßlicher „Kopf“ der Gruppe ist der Nazi Steve Henning, genannt „das Kinn“. Seine Gesinnung ist offensichtlich – als Lieblingslektüre nennt er in diversen Quellen „Mein Kampf“, seine Idole sind Adolf Hitler und Rudolf Heß. Er ist nach gesicherten Erkenntnissen seit mindestens 2004 aktiv, hier trug er beim Zentralen Aufmarsch am 01. Mai in Berlin das Fronttransparent der NPD. Weiterlesen

Berlin-Wedding: Redebeitrag der Scherer8 von der Niemand ist vergessen! Demo (23.5.)
(08.06.)

[…] In diesem Zusammenhang findet unser Kampf gegen Neonazis statt. Dieser Kampf kann jedoch nur in Solidarität funktionieren. In Solidarität mit Personen und Gruppen, die gegen unterdrückerische Missstände aktiv sind. Akute Bedrohungen durch Neonazis sind dabei unvermeidlicher Bestandteil unseres vielfältigen Kampfes. Lasst uns deswegen gemeinsam gegen Neonazis organisieren und vorgehen. […] Download

Berlin-Weißensee: linkes Projekt beschmiert
(09.05.)

Am 5. Mai gegen 0.40 Uhr sprühten Neonazis der „Freien Nationalisten Mitte“ rechte Parolen und Symbole im Eingangsbereich des Kultur- und Bildungszentrums (KUBIZ) in Weißensee. Zuvor hatte die Gruppe Plakate, die sich gegen die alljährlichen 8.Mai-Feiern, anlässlich der Befreiung vom Nationalsozialismus, richteten verklebt. Diese wurden unter anderem in der Nähe des jüdischen Friedhofes in Weißensee entdeckt. Weiterlesen…

Statement der Scherer8 zu Naziaktivitäten
(19.04.)

Als ein Aufkleber an der Bareingangstür und frische Farbe mit „C4″ und „NS jetzt“ entdeckt wurde, machte sich gleich eine Gruppe von Leuten auf den Weg, um sie zu erwischen, Aufkleber abzukratzen, etc. Diese wurde jedoch gleich schon an der Kreuzung Adolfstraße/Plantagenstraße von 3 Wannen und später noch einem Ziviauto zur Personalienfeststellung festgehalten, die ewig dauerte. Weiterlesen

Lange Tag gegen Nazis erfolgreich
(22.03.2010)

Mit vielen Veranstaltungen, Ausstellungen, Filmen, Partys und Aktionen gegen Neonazis setzten am 20. März verschiedene Projekte in Neukölln ein Zeichen gegen die seit Montane anhaltenden Angriffe gegen linke Kneipfen, Projekträume, Nachbarschaftscafes usw. Begleitet wurde der Aktionstag von einem regen Medieninteresse

Weiterlesen http://de.indymedia.org/2010/03/276420.shtml

Reaktion auf rechte Angriffswelle: Neonazi-Outing in Berlin-Lichtenberg
(21.03.2010)

Am 17. März 2010 wurde der Neonazi David Grudra aus Berlin-Lichtenberg in seinem unmittelbaren Wohnumfeld als aktiver Neonazi geoutet. Das Outing war eine Reaktion auf Gudras anhaltende Arbeit in der Anti-Antifa-Arbeit, die Mitverantwortlichkeit für die Angriffswelle gegen linke Projekte der letzten Wochen und ganz konkret an diesem Tag ein Störversuch (http://antifagruppeoranienburg.blogsport.de/2010/03/18/naziprovokation-bei-antifa-info-veranstaltung/) seinerseits gegen eine Antifa-Infoveranstaltung in Oranienburg.

Weiterlesen http://linksunten.indymedia.org/de/node/18177