Archiv der Kategorie 'Actiondays'

G8-2011 – 26./27. Mai – Action-Days Berlin – WBA-Aufruf

Am 26. und 27. Mai 2011 findet in Frankreich der G8-Gipfel statt. Wir fahren aber nicht hin, sondern zeigen in unseren Städten was wir von der ausbeuterischen und unterdrückerischen Politik halten.

Mobilisierungsseite Berlin: http://berlinagainstg8.blogsport.de

WBA Aufruf:

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Wir bleiben Alle!
http://wba.blogsport.de

Aufruf zum Protest gegen den G8-Gipfel 2011 in Berlin – Mietenexplosion und Vertreibung bekämpfen!

Download: [pdf]

Zusammenfassung

# G8-Gipfel formulieren unmenschliche, ausbeuterische, vertreibende Politik

# Rot-Rote Stadtpolitik im Lichte des G8-Gipfels: Privatisierung, Verarmung, Vertreibung, Ausgrenzung!

# Aufruf zu stadtpolitischen Aktionen am 26./27. Mai – Wir fordern eine Stadt für alle!

Aufruf zum Handeln – Organisiert euch!

Die Politik der G8-Regierungen ist überall, ihre Folgen auch. Denn Wohnungsprivatisierungen, steigende Mieten und beschissene Arbeitsverhältnisse fallen nicht vom Himmel. (mehr…)

Herbstaktionstage „Berlin on Sale – Nicht mit uns!“


Berlin On Sale

Dies ist eine herzliche Einladung an alle Unzufriedenen und Überflüssigen, an heutige und künftige Militante, sich an unseren Herbstaktionstagen unter dem Motto „Berlin on Sale – nicht mit uns! Gegen die sozialen Angriffe auf unser Leben“ zu beteiligen.

Am 1.10.2010 geht es los. Unser Ausgangspunkt war die Überlegung, dass es höchste Zeit ist, sich wieder mehr gemeinsam statt einsam gegen die vielfältigen Angriffe auf ein würdiges und selbstbestimmtes Leben in Berlin zur Wehr zu setzen. Es gibt Einiges, an das wir anknüpfen können: Stadtteil-Inis sprießen, Mediaspree wurde beim Volksbegehren abgewählt, Carlofts blieben in Kreuzberg nach wiederholten Farbbeutelattacken und vielen anderen Aktionen unverkäuflich, Erwerbslose organisieren sich. Das macht uns einerseits Hoffnung und reicht aber bei weitem nicht aus.

Uns eint die Überzeugung, dass wir uns nicht von Parteien und Gewerkschaften vertreten lassen und unsere Geschicke selbst in die Hand nehmen müssen. Mit unseren Aktionen wollen wir nicht nur den Nutznießer_innen der neoliberalen Umstrukturierung unser deutliches Nein entgegnen, sondern auch einen Vorgeschmack auf jenes andere Leben finden, das sich nicht an Marktlogik und Verwertungsinteressen orientiert.
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[Freiburg] Die ultimativen „Wir haben in der Nacht auf den…“ – Aktionstage

Vom 14. – 17. Oktober 2010 finden in Freiburg Aktionstage der Freiraumkampagne „Plätze. Häuser. Alles.“ unter dem Motto „Wir haben in der Nacht auf den…“ statt.

Aufruf:

Bevor der Sommer ganz vorüber ist, wollen wir die letzten warmen Nächte am Rande des Schwarzwald mit direkten Interventionen und antikapitalistischen Aktionen begehen.

Wir sind autonome und anarchistische Gruppen und Einzelpersonen aus denen sich die Freiraumkampagne Plätze. Häuser. Alles (PHA) zusammensetzt. Die PHA-Kampagne hat den Anspruch mit dem herrschaftsüberfrachteten Normalzustand zu brechen und selbstbestimmte Räume zu erkämpfen und zu verteidigen. In den letzten Monaten gab es in diesem Zusammenhang diverse Aktivitäten wie Hausbesetzungen, unangemeldete Partybesetzungen, spontane Demos und Straßenfeste. Auch wurde die überregionale Vernetzung vorangetrieben und ein uns alle innewohnender Reisechaotismus praktiziert. Im Rahmen der linksradikalen PHA-Kampagne wollen wir nicht nur reagieren sondern in die Offensive gehen, da uns ein grundsätzlichen Antagonismus gegenüber der von Ausbeutung und Ausgrenzung geprägten Gesellschaft eint. Wir kriegen nur wofür wir Kämpfen!
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Neues von Laurynas

Weil er während der United-We-Stay-Demonstration am 14. März 2009 in Berlin einen Polizisten angegriffen und ein Polizeiauto beschädigt hat, sitzt Laurynas im Gefängnis. Nachdem Laurynas in den ersten Monaten kaum bzw. extrem wenig Unterstützung erhielt, zeigen sich gegenwärtig viele Menschen mit Laurynas solidarisch. Trotzdem gab und gibt es mit der Antirepressionsarbeit für Laurynas Probleme, auf die in diesem Text eingegangen werden soll.
Warum wurde Laurynas zuerst nicht unterstützt?

Laurynas war alkoholisiert, als er die Polizei angriff. Dies war zumindest den Presseberichten zu entnehmen. Eine Prozessbeobachtung durch Aktivisten und Aktivistinnen fand jedoch nicht statt, sodass wir nicht wissen können, ob die Presseberichte über Laurynas Einlassung im Gerichtssaal stimmen. Auch können wir nicht wissen, ob diese Äusserung eine taktische Massnahme war, um die zu erwartende Strafe zu mildern.
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Freispruch für Christoph!

Wo keine Tat, da auch kein Täter. Zu dieser Auffassung kam heute das Landgericht Berlin. Christoph T. sei aus tatsächlichen Gründen freizusprechen, da es unter anderem als nicht erwiesen gilt, dass es sich im Falle des VW Passat, der am 17. Juni 2009 in Berlin-Friedrichshain in Brand geriet, um Brandstiftung handelt. Ein technischer Defekt hätte laut dem Gericht zu keinem Zeitpunkt ausgeschlossen werden dürfen. Beim Landeskriminalamt war man jedoch von Anfang an von einer Brandstiftung ausgegangen. Die zuständigen Brandermittler des LKA hatten den Wagen nur oberflächlich begutachtet und schon am nächsten Morgen zur Verschrottung freigegeben. Die durchgeführten Maßnahmen zur Spurensicherung wurden von verschiedenen Sachverständigen für unzureichend befunden. Dass die zuständige Brandermittlerin es unterlassen hatte, unter die Motorhaube zu schauen, spräche, so Richterin Cerener, für sich. (mehr…)

Laurynas nach Charlottenburg verlegt

Laurynas, der zu 15 Monaten Haftstrafe verurteilt wurde, weil er bei der United We Stay-Demonstration in Berlin am 14. März 2009 einen Polizisten und einen Mannschaftswagen der Polizei angriff, wurde vor wenigen Tagen aus der JVA Moabit in die JVA Charlottenburg verlegt. Allen Anschein nach versuchen die Behörden Laurynas Vereinzelung aufrecht zu erhalten, nachdem die Solidaritätsarbeit für Laurynas endlich angelaufen ist und ihm wieder seine Stimme zurückgegeben wurde. (mehr…)

Mediaspree entern! 12.März RAW: Infos + Aktionsplanung

Frei­tag / 12. März / 19 Uhr
RAW / Thea­ter­loun­ge / Re­va­ler Str. 99 / Fried­richs­hain

Im Som­mer 2008 stimm­ten, als Hö­he­punkt eines brei­ten Pro­tests gegen Me­di­as­pree, 87% der An­woh­ner_in­nen gegen die Bau­vor­ha­ben am Spree­ufer. Trotz­dem gehen die Pla­nun­gen und Bau­ak­ti­vi­tä­ten mun­ter wei­ter. Am Ost­ha­fen ent­ste­hen immer neue Be­ton­blö­cke, das al­ter­na­ti­ve Pro­jekt Schwar­zer Kanal muss einer Bau­stel­le wei­chen und wei­ter­hin ist kei­ner­lei so­zia­le oder un­kom­mer­zi­el­le Nut­zung am Spree­ufer vor­ge­se­hen.

Die ge­plan­ten Pro­jek­te wer­den die Mie­ten in den an­lie­gen­den Ge­bie­ten wei­ter stei­gen las­sen. Sie sind also Bei­spie­le einer Stadt­po­li­tik, die den Fokus auf die At­trak­ti­vi­tät für In­ves­to­ren und den Pro­fit legt und nicht auf die Be­dürf­nis­se der Men­schen. Im Ge­gen­teil: Me­di­as­pree und die herr­schen­de Stadt­po­li­tik grün­den auf dem Aus­schluss all jener Leute, die sich die schi­cken neuen Bau­ten nicht leis­ten kön­nen.

Wir wol­len die­ser Ent­wick­lung nicht ta­ten­los zu­se­hen und pla­nen des­we­gen eine große Ak­ti­on im Som­mer 2010. Wir wol­len uns das Spree­ufer selbst an­eig­nen und die Me­di­aspree Pro­jek­te
wie­der of­fen­siv an­grei­fen. Bei der Ver­an­stal­tung wird über den neu­es­ten Stand vom Spree­ufer be­rich­tet und die Ak­ti­on vor­ge­stellt. Je mehr Men­schen bei der Vor­be­rei­tung und der Ak­ti­on
mit­ma­chen, desto bes­ser wird es uns ge­lin­gen, den In­ves­to­ren und Po­li­ti­kern ge­mein­sam in die Suppe zu spu­cken.

PM: Keine Beweise gegen Christoph!

Heute fand am Landgericht Berlin der dritte Verhandlungstag gegen Christoph T. statt. Christoph T. war am 17. Juni 2009 unter dem Tatvorwurf der KFZ-Brandstiftung in Berlin-Friedrichshain festgenommen worden. Nachdem anfangs kein dringender Tatverdacht vorlag, erließ das Kammergericht am 15. Juli 2009 überraschend einen Haftbefehl. Christoph hatte bereits 96 Tage in Untersuchungshaft abgesessen, als ihn ein chemisches Gutachten umfassend entlastete.

Die Staatsanwaltschaft beantragte darauf hin, das Verfahren auszusetzen und das bestehende Gutachten durch das Bundeskriminalamt (BKA) überprüfen zu lassen. Nach mehrmonatiger Unterbrechung wurden am heutigen Verhandlungstag die Ergebnisse vorgestellt.

Es zeigte sich abermals, dass die Staatsanwaltschaft nichts beweiskräftiges gegen Christoph T. vorzuweisen hat: (mehr…)

Auswertung der Action Weeks 2009

Danke an die autonome Gruppe die uns im besten diy-stil diese Auswertung der Action Weeks 2009 hat zukommen lassen!

Unserer Auswertung der Actionweeks 2009

Ganz nach dem Motto „lieber spät als nie“ kommt hier unsere Auswertung der Actionweeks 2009, die im Juni des letzten Jahres in Berlin stattfanden.

Der Text wurde bereits im Spätsommer geschrieben, konnte jedoch aufgrund einiger Problemchen noch nicht veröffentlicht werden. Dementsprechend sind einige Ereignisse, die uns gewisse Dinge etwas anders betrachten lassen, noch nicht mit eingeflossen. Trotzdem denken wir kann es nicht schaden den Text jetzt noch nach zuschieben, da es allgemein viel zu wenig schriftliches gibt, was sich mit den Aktionen und Entwicklungen im Kampf gegen Gentrifizierung auseinandersetzt. (mehr…)

NEWS von der Antirep-AG

Am 26. November 2009 demonstrierten in Berlin etliche Menschen gegen die Räumung der Brunnenstrasse 183 (24.11.2009). Einer dieser Menschen war Mauro S., der im Laufe der Demonstration festgenommen wurde. Ihm wird vorgeworfen eine Flasche auf die Polizei geworfen zu haben. Wir wollen nicht die verschiedensten Punkte aufführen, welche diesen Vorwurf widerlegen können. Für uns spielt es keine Rolle, ob ein Mensch im Sinne dieser Rechtssprechung schuldig oder unschuldig ist, ob er die Flasche geworfen hat oder nicht, um ihm unsere Unterstützung und Solidarität zukommen zu lassen. (mehr…)