Archiv der Kategorie 'Aktionen'

Neues Mobivideo ist aufgetaucht….

Liebig14 – Warum wir kämpfen

Am 02.02. soll in Berlin die Liebigstraße 14 geräumt werden. Die Hintergründe sollten bekannt sein. Hier nun unser Aufruf sich an dieser Räumung zu widersetzen und ein erneutes Zeichen zu setzen.
Wir unterstützen seit Intensivierung unserer politischen Aktivität auf unsere Art und Weise die Liebig14 und viele andere Häuser, in denen alternative Freiräume nicht nur propagiert sondern gelebt werden. Für unseren Einsatz waren dabei die zum Teil stark unterschiedlichen Meinungen und Ansichten unter den Häusern und Gruppen nie ausschlaggebend. Was uns zum Mitmachen und Unterstützen motivierte waren auch nicht nur eigene Erfahrungen. Vielmehr ging es um unsere Überzeugung und Zuversicht. Unsere Überzeugung, dass wir natürlich auf verschiedenen Booten sitzen, aber dennoch in dieselbe Richtung steuern. Unsere Zuversicht, dass wir gemeinsam besser den Kurs halten und wenn auch nicht erreichen, unserem Ziel doch etwas näher kommen werden. (mehr…)

Liebig 14 Soli-Blog

Es gibt den Liebig 14 – Soli Blog (l14soli.blogsport.de). Dort werden Aktionen rund um die Liebig 14 dokumentiert. Zu erreichen unter: l14soli@riseup.net.

liebig 14 banner
(mehr Banner, Bilder, etc.: liebig14.blogsport.de)

Dresden Besetzung der Liststraße 8

Quelle: Indymedia

Soeben wurde die Liststraße 8 in Dresden von mehreren Menschen besetzt. Die Besetzter_innen wollen damit auf die gestrige Räumung der ALGE in Oschersleben aufmerksam machen. Die ALGE war ein seit 10 Jahren bestehendes Hausprojekt und einer der wenigen Anlaufpunkte für alternative Jugendliche in der Umgebung. Es war auch ein Haus was Schutz vor Disskriminierungen bot. Die Listraße 8 wurde dieses Jahr schon einmal besetzt und leider auch geräumt. An den Forderungen der Besetzter_innen hat sich aber nichts geändert. Das Haus soll als Wohn und Projektehaus genutzt werden. Dazu liegt der Stadt schon seit Mai 2010 ein Konzept mit Finanzierungsplan vor. Des weiteren fordern die Besetzter_innen der Liststraße 8 den Dialog mit dem Eigentümer, den städtischen Wassserwerken.
„Wir wollen nichts zerstören sondern wir brauchen einen Ort an dem wir wohnen und unsere Ideen von einen hierachiefreien leben verwirklichen können“. So einer der Besetzer_innen Momentan sind noch keine Bullen vorm Haus. Also kommt allle vorbei, brint Decken, Kerzen und Essen mit.

Wir bleiben Alle!“ Solidarität mit der ALGE!!

Wohnungsbesichtigungs-Rallye im Townhouse

Quelle: Indymedia

Am 10.10.2010 waren gleich mehrere Rallye-Gruppen zu Besuch in der Musterwohnung eines Townhouse-Komplexes (Viehtrift 30) im Berliner Entwicklungsgebiet Alter Schlachthof in Prenzlauerberg-Fast-Friedrichshain an der Eldenaer Straße. Die Townhouses sind natürlich nicht für die Kiezbevölkerung gedacht, da muss man schon ein bisschen was auf Tasche haben.

Nachdem sich die verschiedenen Gruppen mehr oder weniger zufällig vor dem Haus getroffen hatten ging es mit ca 30 Leuten bunt verkleidet, mit Musik und Seifenblasen zur Einweihungsparty. Der Makler war sichtlich überrascht und überfordet vom immensen Interesse und reagierte sehr emfindlich. Das lag vielleicht auch daran, dass ihn laut Taz jemand wie folgt begrüßte: „Guten Tag, wem gehört denn dieses schicke Haus? Sie vermitteln da nur? Dann gehört es jetzt uns.“

Nach einem kurzen Rundgang mussten wir leider feststellen, dass die Bude für uns als Groß-WG eher ungeeignet wäre und beschlossen weiter zu gehen.
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Immobilienfirma Lion schießt Eigentor

Quelle: Indymedia

Am Sonntag den 10.10.2010 hatte die Immobilienfirma lion-immobilien aus Berlin zur öffentlichen Wohnungsbesichtigung in Friedrichshain eingeladen. Lion-Immobilien ist das führende Immobilien-Unternehmen für die Vermittlung von leer stehenden Wohnungen in Friedrichshain. Am Sonntag konnte das Unternehmen aufgrund der Proteste weder eine Wohnung vermitteln, noch irgendwelche Interessentinnen finden oder gar eine unverschämte Provision kassieren. Ca. 30 Menschen nahmen die Einladung zur Wohungsbesichtigung der Immobilienhaie freudig an und wollten die im Internet angebotenen Wohnungen besichtigen. Ausgerüstet mit Masken, Sound-System und einer Menge Flyer wollten die Aktivist_innen auf die explodierenden Mietpreise in Berlin-Friedrichshain aufmerksam machen. Die Aktion stand im Rahmen der Aktionstage „berlin on sale – nicht mit uns“ und wurde breit angekündigt. Lion hat anscheinend Lunte gerochen und allen Interessenten vorher telefonisch abgesagt – oder Wohungssuchende einfach vor der Tür stehen lassen. Bad Buisiness – these days….
Gerne hätten wir folgende Wohnungen besichtigt:
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Neubesetzung in Darmstadt

Quelle: Indymedia

In der Nacht vom 24.09. auf den 25.09. wurde das zuvor leer stehende Haus in der Heidelberger Str. 148 in Darmstadt besetzt. Wir wollen durch die Besetzung des Gebäudes neuen Wohnraum erschließen, einen Raum für alternative Kultur und politische Arbeit schaffen und somit die herrschenden Eigentumsverhältnisse praktisch kritisieren.
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Aktuelles vom Suppe und Mukke Fest

Es geht nicht um ein Stück vom Kuchen… es geht um die ganze Bäckerei!

Parallel zum Fest wird es am Samstag drei DemoParaden geben, die das Fest durch den ganzen Kiez tragen. Der Plan dafür sieht wie folgt aus:

    14.30 Uhr - Demoparade „RAW bleibt!“ mit TuneUp – Start Proskauer-Bühne
    17.00 Uhr – Paradendemo „Jugend Verschwindet“ – Warmup mit „Dukes of Blizzard“ – Start Betonbruch-Bühne.
    19.00 Uhr Demo mit Musikbegleitung „Gegen Gentrifizierung – Mietwucher stoppen“ mit DJ Muckefuck – Start Samarita-Bühne.

[Oschersleben] Bericht zur „ALGE bleibt“-Demo

Quelle: Indymedia

Am 28. August demonstrierten etwa 100 Menschen unter dem Motto „ALGE bleibt!“ für den Erhalt des alternativen Wohnprojekts Alge e.V. in Oschersleben. Die friedliche Demonstration dauerte ungefährt zwei Stunden und zog dabei nahezu durch das gesamte Stadtgebiet.
Während der Demo kam es außerdem zu Neonaziprovokationen, auf die jedoch nicht näher eingegangen wurde. So versuchten zum Beispiel zwei Nazis, aus einer Privatwohnung an der Demoroute heraus, die Demonstrationsteilnehmer durch Pöbeleien zu provozieren und abzufilmen. Außerdem zeigten sie den verbotenen „Hitlergruß“, die Polizei beließ es offenbar beim Filmen der Aktion.

Mit dieser Demonstration wurde den Entscheidungsträgern noch einmal deutlich gemacht, dass es noch Menschen gibt, die sich für den Erhalt von autonomen Frei- und damit auch Schutzräumen einsetzen.
Es konnten außerdem viele Bürger durch das Verteilen von Flyern über das Anliegen der Demonstranten informiert werden, desweiteren gab es zwei Zwischenkundgebungen.
Auch die Polizei hielt sich an diesem Tag mit direkten Provokationen erfreulicherweise zurück, wenn auch die Außenseiten des Demozuges von Polizeiketten flankiert waren und nahezu die komplette Demonstration von einem Kamerawagen abgefilmt wurde.
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[Hamburg] Temporäre Besetzung auf Sankt Pauli

Quelle: Indymedia

In der Nacht zu Samstag kommt es auf St. Pauli zu einer temporären Besetzung des Mui-Hotels in der Budapester Straße. AktivistInnen der Initiative LEERSTAND IN UNSER´ HAND! öffnen die Tür, dringen ins Gebäude ein und hängen gut sichtbar ein Transparent an die Fassade des Hauses: „Zu schön um leer zu sein. Für ein Recht auf Wohnraum.“ gartenstrfreiburgDie temporäre Besetzung des Hotels ist als Auftakt einer Reihe von Aktionsformen zu verstehen, die sich gegen die politisch verursachte Wohnungsnot in Hamburg richtet.

Wohnungsnot in Hamburg

Das Mui-Hotel steht seit mehreren Jahren leer – und steht damit in Hamburg nicht allein dar. Mehr als 1,2 Millionen Quadratmeter Büroflächen stehen leer und in den nächsten zwei Jahren werden noch einmal 600.000 Quadratmeter in neuen Immobilien dazukommen. Gleichzeitig gibt es in den innenstadtnahen Wohnvierteln einen akuten Mangel an Wohnraum. (mehr…)