Archiv der Kategorie 'Hausprojekte Berlin'

Rigaer94 Call-for-Action für Liebig14

Quelle: Indymedia

Pure Eskalation! Die anstehende Räumung der Liebig14 ist weitaus mehr, als es jetzt vielleicht anmuten lässt. Es ist die ultimative Kampfansage und der Leberhaken für so viele Aktivist_innen. Ob sie die L14 nun als solche mögen oder nicht, unterm Strich wird es alle betreffen! Wir, die Rigaer94 teilen nicht nur den selben Vollidioten als sogenannten Eigentümer, eine lokale Nachbarschaft und den Dorfplatz, sondern den so viel zitierten Versuch des kollektiven und solidarischen Zusammenlebens. Und jeder Versuch ist eine zarte Blüte, die im Falle der Liebig14 von einem Bulldozer überrollt werden soll. (mehr…)

Liebig 14 Track von Geigerzähler

Liebig 14 Soli-Blog

Es gibt den Liebig 14 – Soli Blog (l14soli.blogsport.de). Dort werden Aktionen rund um die Liebig 14 dokumentiert. Zu erreichen unter: l14soli@riseup.net.

liebig 14 banner
(mehr Banner, Bilder, etc.: liebig14.blogsport.de)

Liebig 14 Antiräumungsfestival

liebig 14 festival

RÄUMUNGSTERMIN FÜR LIEBIG 14

Am 10.01.2011 ist für alle Wohnungen des Hausprojektes in der Liebigstraße 14 in Berlin-Friedrichshain ein schriftlicher Räumungsbescheid eingegangen, der am 02.02.2011 um 8:00 Uhr zur Vollstreckung angesetzt worden ist.

Die verlorenen Prozesse und das Versagen der Politik!

Der Räumungsbescheid für unser Wohnprojekt ist die Folge eines beinahe vierjährigen Rechtsstreites um die Kündigung sämtlicher (!) Wohnungen zwischen den Bewohner_innen des Hausprojektes und den Eigentümern Suitbert Beulker (ebenfalls Eigentümer des Hausprojektes in der Rigaerstr. 94) und Edwin Thöne, seines Zeichens Geschäftsführer des Kinderschutzbund Unna.
Vorgeschobener Grund der Kündigungen war neben dem Heraushängen von Transparenten und Beleidigungen gegen Beulker der Einbau einer Zwischentür im Treppenhaus.
(Wen die juristische Posse interessiert: http://de.indymedia.org/2008/10/228470.shtml)

Versuche, mit Berliner Bezirks- und Senatspolitiker_innen eine legale Lösung für den Verbleib unseres Hausprojektes zu finden oder mit Hilfe einer Stiftung das Haus zu kaufen, scheiterten.
Das lag zum Einen daran, dass die Politiker_innen Kompetenzen von sich gewiesen haben, auf unsere Situation Einfluss nehmen zu können. Zum Anderen glänzten verantwortliche Senatspolitiker_innen vielfach durch Abwesenheit. So zum Beispiel unser viel geliebter Senator für Inneres, Erhard Körting oder die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, die seit Jahren eine aggressive, neoliberale Wohnungspolitik verfolgt und zum Beispiel die Mietzuschüsse des Senats für Hartz 4 Empfänger_innen abgeschafft hat.
Auch Holger Lippmann, Geschäftsführer des Berliner Liegenschaftsfonds, weigerte sich bis zum Schluss, ernsthaft über ein Ersatzobjekt zu verhandeln.
Begleitet wurde all dies von verschiedensten erfolgreichen Aktionen, von bunt bis schwarz, von laut bis klammheimlich. Daran gilt es anzuknüpfen.

Die Häuser denen die drin leben!

Denn wir sind nicht die einzigen, die von Zwangsumzügen, Räumungen und dem ganzen Aufwärtungs-Kladderadatsch betroffen sind. Neben dem Kampf um die wenigen verbliebenen selbstverwalteten Freiräume (so z.B. die Rigaer 94, Köpi bei uns um die Ecke, aber auch die Squater_innen in Amsterdam und überall sonst) sind vor allem in Berlin immer mehr Menschen von steigenden Mieten betroffen und verlieren ihre Wohnungen und ihr soziales Umfeld.
Ihnen gilt unsere Solidarität und Unterstützung.

KOMMT ZUR AVV AM 14.01.2011 UM 19:30 IM BETHANIEN!

HALTET AUGEN UND OHREN OFFEN UND CHECKT REGELMÄSSIG UNSEREN BLOG (http://liebig14.blogsport.de/)!!

SEID KREATIV, ORGANISIERT EUCH UND HAUT AUF DEN PUTZ!

SOLIDARITÄT IST EINE WAFFE!!!

Kein Commerz mit der Köpi!

Quelle: Indymedia

Seit September ist bekannt, dass die Köpi wieder einmal bedroht ist. Die Commerzbank will das Haus versteigern – dieser Artikel versucht, die Hintergründe des Dauerkonfliktes ‚Köpi vs. Commerzbank‘ zu beleuchten. (mehr…)

Polizeiangriff auf XB-Liebig sowie das Hausprojekt Liebig 34

Pressemitteilung der Liebig 34:

In den frühen Morgenstunden des 14. Oktobers drangen Polizist_innen der Bereitschaftspolizei in das Wohnprojekt des Vereins Raduga e.V. ein. Der vorgegebene Grund dafür war Ruhestörung in den anliegenden Vereinsräumen des XB-Liebig.

Die Polizei verschaffte sich dabei mit Rammböcken gewaltsam Zutritt zum Flur des Wohnhauses und war im Begriff zu den Wohnungen vorzudringen. Die Bewohnerinnen des Hauses, darunter auch mehrere Kinder wurden von dem dabei verursachten Lärm geweckt. „Alles geschah so plötzlich, wir wussten ja nicht was los war. Viele waren vom brutalen Auftreten der Polizei schockiert und gerieten in Panik.“ so eine Bewohnerin. Erst nach deeskalierendem Einschreiten von Bewohnerinnen konnten die Bereitschaftspolizist_innen von ihrem Vorhaben abgebracht werden.
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Räumung des 1. Stocks der Scharni 29

Am 07.10.2010 vollstreckte ein Gerichtsvollzieher des Amtsgerichtes Lichtenberg einen Titel des Hausbesitzers Gijora Padovicz für eine Wohnung im ersten Stock der Scharnweberstraße 29 in Berlin-Friedrichshain.
Um 07.30 rückte die Berliner Polizei zur Unterstützung des Gerichtsvollziehers an. Nachdem der Schlüssel anwaltlich übergeben wurde, fragte der Einsatzleiter die ca. 50 SympathisantInnen vor dem Hauseingang, ob sie freiwillig den Weg frei machen werden. Nachdem diese das ablehnten wurde unmittelbarer zwang eingesetzt und die Menschen einzeln auf die andere Strassenseite gedrängt.

Nachdem die Wohnung in beschlag genommen wurde, sicherte die Direktionshundertschaft das Haus noch eine Weile ab. Begleitet wurde die Maßnahme immer wieder von Sprechchören und Trommeln auf die umliegenden Jalousien der Nachbargeschäfte.

Von: Medienkollektiv Berlin

Veranstaltung: „Die Reiche nur für Reiche?“

Info- und Diskussionsveranstaltung zu Mieten und mehr:

Wo? Hinterhof Reichenberger Str. 63a, Erreichbar

Wann? Donnerstag, der 7.10.2010, ab 20 Uhr

Mit Infos zur Entstehung der Reiche63a mit Besetzung und langfristigen Mietverträgen vor 20 Jahren und zur aktuellen Situation, in der der Bezirk aus seinem Mietvertrag mit dem Projekt aussteigen möchte. Wir wollen mit euch diskutieren, wie wir heute Wohnen mit machbaren Mieten langfristig sichern – oder Mieten ganz vermeiden können. Darüber hinaus wollen wir uns austauschen darüber, wie wir Kämpfe um linke Räume und Projekte mit denen der ebenfalls bedrohten Nachbarschaft und der ganzen Stadt wirksam verknüpfen können – über reine Solidaritätserklärungen hinaus. Danach gibts Bar und Soli-Cocktails.

Räumung im 1. Stock des Hausprojektes Scharni 29

Der erste Stock des Hausprojekts Scharni 29 soll am 7. Oktober geräumt werden. Nachdem Hausbesitzer Gijora Padovicz uns über Jahre mit Abmahnungen, Klagen und Schikanen überzog, hat er nun einen ersten Erfolg. Denn plant er nun leidlich auszunutzen.
Seit der jetzige Hausbesitzer Gijora Padovicz mit seiner Firma Siganadia GmbH das Haus in der Scharnweberstaße 29 im Jahr 2001 kaufte, versucht er alles, um uns das Leben schwer zu machen. Erst zwang er uns zu einer Sanierung, die wir nicht wollten um dafür dann massive Fördergelder aus dem Projekt „Soziale Stadt“ zu bekommen. Der damals erzwungene Deal: Die Hausbewohner stimmen einer sozialverträglichen Sanierung zu und der Hausbesitzer aktzeptiert die Hausgemeinschaft der BewohnerInnen. So versicherten uns der Hausbesitzer, der Senat und der Bezirk, dass wir nun über 20 Jahre (solange ist der Bindungszeitraum der Förderung) hier weiter leben könnten. (mehr…)