Archiv der Kategorie 'Hausprojekte Bundesweit'

Update AZ Köln: Räumung verhindert!

Quelle: http://unsersquat.blogsport.eu/ein-tag-ohne/

In buchstäblich letzter Sekunde vor der Räumung ist es zu einer Einigung zwischen uns und der Sparkasse gekommen. Die Sparkasse bietet uns einen Nutzungsvertrag an, der uns das AZ ab morgen wieder zugänglich macht. Alle Strafanzeigen wurde zurückgezogen.

Der Vertrag garantiert uns eine Nutzung bis zum 30. September 2011 – solange, wie die Sparkasse Eigentümerin des Gebäudes sein wird. Danach wird das Gebäude höchstwahrscheinlich in den Besitz der Stadt übergehen. Das Gebäude wird uns kostenlos für diesen Zeitraum zur Nutzung überlassen, wir müssen uns um die anfallenden Nebenkosten kümmern. Bedingung ist die Gründung eines Vereins, der den Nutzungsvertrag unterschreibt.

Die Details des Vertrages entsprechen unseren Forderungen, abgesehen von dem kleine Manko dass er nur bis Ende Oktober gilt. Danach wird die Stadt Köln in der Verantwortung sein uns das Gebäude zur Nutzung zu überlassen. Deswegen: Am Samstag immer noch auf die Straße zur Demo!

Wir danken euch allen die ihr vor Ort ward und seid, die Soliaktionen gemacht haben oder uns sonstwie unterstützt haben für eure Entschlossenheit, eure Kraft und eure Ausdauer. Ohne euch wäre es nie zu diesem (vorläufigen) Ergebnis gekommen.

Detailliertere Informationen bekommt ihr bald, bis dahin – Etappensieg feiern!

aktuelle Infos gibts immer noch über http://twitter.com/unsersquat

Hannover: besetztes Haus leider geräumt….

Heute morgen um kurz nach 5 Uhr hat die Polzei das gestern von uns besetzte Haus in der Schaufelder Straße geräumt.

Nachdem über 80 Menschen aus Solidarität mit dem von Räumung bedrohten Hausprojekt Liebigstr.14 (in Berlin) in Hannover ein seit Jahren leerstehendes Gebäude besetzt hatten, haben die Bullen unserer Aktion heute ein Ende gesetzt. (mehr…)

H: Hausbesetzung Solidarität mit Liebig 14

In Hannover wurde um 19 Uhr ein seit längerer Zeit leerstehendes Haus in der Schaufelderstr. (Nordstadt) besetzt.
Aktuell gibt es in dem Haus warme Vokü, Musik und gute Stimmung. Ca 80 Leute halten sich im Moment in und vor dem Häusle auf. Bullen sind bisher zweimal kurz vorbei gefahren, wirkten etwas überrascht und sind wieder abgehauen.
Die Aktivist_innen erklären in einem Flugblatt, dass es sich bei der Besetzung um eine Aktion gegen die geplante Räumung des Hausprojektes in der Liebigstr. 14 in Berlin handelt. Sie wenden sich generell gegen Verdrengungsmechanismen und soziale Umstrukturierungsmaßnahmen.
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Liebig14 – Warum wir kämpfen

Am 02.02. soll in Berlin die Liebigstraße 14 geräumt werden. Die Hintergründe sollten bekannt sein. Hier nun unser Aufruf sich an dieser Räumung zu widersetzen und ein erneutes Zeichen zu setzen.
Wir unterstützen seit Intensivierung unserer politischen Aktivität auf unsere Art und Weise die Liebig14 und viele andere Häuser, in denen alternative Freiräume nicht nur propagiert sondern gelebt werden. Für unseren Einsatz waren dabei die zum Teil stark unterschiedlichen Meinungen und Ansichten unter den Häusern und Gruppen nie ausschlaggebend. Was uns zum Mitmachen und Unterstützen motivierte waren auch nicht nur eigene Erfahrungen. Vielmehr ging es um unsere Überzeugung und Zuversicht. Unsere Überzeugung, dass wir natürlich auf verschiedenen Booten sitzen, aber dennoch in dieselbe Richtung steuern. Unsere Zuversicht, dass wir gemeinsam besser den Kurs halten und wenn auch nicht erreichen, unserem Ziel doch etwas näher kommen werden. (mehr…)

[Köln] Neues aus dem Autonomen Zentrum

Quelle: Indymedia

Trotz eines sechsmonatigen Duldungsstatus wandten sich die Besetzer_innen des Autonomen Zentrums in der Wiersbergstraße 44, Köln-Kalk, am 19. September mit einem Legalisierungsvorschlag an die Eigentümerin des Gebäudes. Eine Antwort folgt drei Wochen später: die Stadtsparkasse Köln-Bonn kappt die Wasserzufuhr zum besetzten Haus. Gleichzeitig gibt es gute Neuigkeiten: Das Haus in der Wiersbergstraße wird von der Stadt gekauft. Bereits im August wurde dem Autonomen Zentrum die Stromversorgung abgestellt. Beides geschah ohne Vorankündigung, was schwere Folgen hätte nach sich ziehen können. Lutz, ein Besetzer, ist aufgebracht: „Als damals die Lichter ausgingen war es nach 21 Uhr und es haben sich viele Menschen im Haus aufgehalten. Es hätte sonst was passieren können! Und nun stellen die das Wasser einfach so ab, wo sie ganz genau wissen wie viele Menschen hier auf trinkbares Wasser und funktionierende Sanitäranlagen angewiesen sind. Das ist verantwortungslos!“ Fallbezogene Gerichtsurteile früherer Hausbesetzungen untersagen aus hygienischen Aspekten ausdrücklich das Abstellen von Wasser. Insbesondere müssen die Besetzter_innen der Wiersbergstraße auch über die Auflagen von Brandschutzmaßnahmen hinaus weitere Vorkehrungen treffen.
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ALGE in Oschersleben geräumt

Quelle: Indymedia / ALGE

Heut früh um 9.00 Uhr stürmten BFE-Einheiten die ALGE in Oschersleben. Laut Räumungsbeschluß bestand durch die marode Bausubstanz Gefahr für Leib und Leben der sich dort aufhaltenden Personen. Obwohl es ja um die Sicherheit der Bewohner ging, aggierten die Bullen mit äußerster Brutalität, am Boden liegende und gefesselte Menschen wurde mehrmals mit Stiefeln ins Gesicht getreten.
Vor dem Gelände versammelte sich die „Elite“ der Oschersleber Nazi-Szene um sich zu besaufen und zu feiern. Wir blicken auf 10 erfolgreiche Jahre zurück, die nun von zwei Leuten die in Oschersleben das sagen haben, Bürgermeister Dieter Klenke und BEWOS Chef Hans Walker, beendet wurden. Durch Lügen in der Presse und übele Nachrede versuchten sie die ALGE bei den Bürgern der Stadt in Miskredit zu bringen, teilweise gelang ihnen das auch. Viele Bürger durchschauten aber auch die Hetze und haben uns in den letzten Tagen mit verschiedenen Solidaritätsbekundungen Mut gemacht.
Wir werden uns von diesen Leuten aber nicht unterkriegen lassen.

DIE LETZTE SCHLACHT GEWINNEN WIR!!!!

[Chemnitz] Polizei stürmt Wohnprojekt

Quelle: Indymedia

Polizei stürmt gewaltsam alternatives Wohnprojekt Reitbahnstraße 84 – Verein verurteilt massives Vorgehen und Sachbeschädigung. Am Samstag, den 18.09.2010, um ca. 14.30 Uhr umstellte die Polizei das Karree Reitbahnstraße/Fritz-Reuter-Straße und drang gewaltsam in die Häuser Reitbahnstraße 84 und Bernsbachplatz 6 ein. Zu diesem Zeitpunkt waren der Verein zur Wiederbelebung kulturellen Brachlandes (WkB e.V.) und Anwohner damit beschäftigt, das dort ansässige alternative Wohn- und Kulturprojekt zu beräumen. Gemäß der durch die GGGmbH ausgesprochenen Kündigung muss das Objekt am Montag den 20. September beräumt an die Eigentümerin übergeben werden.
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Freiraumdemos in Bensheim und Darmstadt

Die beiden Initiativen aus Bensheim und Darmstadt, deren Hausprojekte Anfang Juni geräumt wurden, starten nun eine Kampagne gegen die Repression und für linke Freiräume. Die Neckar5 und Jukuz Maraldo Gruppen rufen gemeinsam zu ihrer Kampagne auf, vorerst stehen zwei Demos in Bensheim und Darmstadt an.
In den letz­ten Mo­na­ten gab es in Darm­stadt und Bens­heim zwei Haus­be­set­zun­gen. In Darm­stadt wurde die Be­set­zung eines Hau­ses in der Ne­ckar­stra­ße 5 nach einer Nacht be­en­det, indem die Po­li­zei das Grund­stück be­la­ger­te. In Bens­heim wurde der alte Bun­des­wehr­stand­ort von Ak­ti­vis­t_in­nen be­setzt, die auf dem Ge­län­de ein selbst­or­ga­ni­sier­tes Ju­gend-​ und Kul­tur­zen­trum auf­bau­en woll­ten. Die­ses Pro­jekt wurde da­durch ver­hin­dert, dass die Po­li­zei in das Ge­bäu­de ein­drang und mit Kampf­hun­den und ge­zück­ten Te­le­skop­schlag­stö­cken die Men­schen, die bis dahin eine fried­li­che Be­set­zungs­par­ty ge­fei­ert hat­ten, dazu nö­tig­te ihre Per­so­na­li­en auf­zu­ge­ben und das Ge­län­de zu ver­las­sen. An­ders, aber eben­falls ge­räumt, wurde das Wohn­pro­jekt Ne­ckar5 in Darm­stadt. Hier um­zin­gel­te die Po­li­zei das Haus und rie­gel­te es her­me­tisch ab, die Be­set­zer_in­nen wur­den „aus­ge­hun­gert“ und ihre Per­so­na­li­en auf­ge­nom­men.
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[Dresden] Aufruf zur Demo gegen Nazigewalt

Mobi Video (link)

Protest ist, wenn ich sage, dass und das passt mir nicht…

Seit einigen Jahren ist ein Anstieg rechter Aktivitäten und damit einhergehender Gewalttaten in Sachsen zu verzeichnen, der mit 12 Brandanschlägen allein in diesem Jahr seinen vorläufigen Höhepunkt fand. Im letzten Monat wurden in Sachsen vier Brandanschläge verübt. Drei davon in Dresden, wobei die alternativen Wohnprojekte „Praxis“ und „RM16“, sowie der Neue Jüdische Friedhof Ziele von Angriffen wurden.
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[Hamburg] Temporäre Besetzung auf Sankt Pauli

Quelle: Indymedia

In der Nacht zu Samstag kommt es auf St. Pauli zu einer temporären Besetzung des Mui-Hotels in der Budapester Straße. AktivistInnen der Initiative LEERSTAND IN UNSER´ HAND! öffnen die Tür, dringen ins Gebäude ein und hängen gut sichtbar ein Transparent an die Fassade des Hauses: „Zu schön um leer zu sein. Für ein Recht auf Wohnraum.“ gartenstrfreiburgDie temporäre Besetzung des Hotels ist als Auftakt einer Reihe von Aktionsformen zu verstehen, die sich gegen die politisch verursachte Wohnungsnot in Hamburg richtet.

Wohnungsnot in Hamburg

Das Mui-Hotel steht seit mehreren Jahren leer – und steht damit in Hamburg nicht allein dar. Mehr als 1,2 Millionen Quadratmeter Büroflächen stehen leer und in den nächsten zwei Jahren werden noch einmal 600.000 Quadratmeter in neuen Immobilien dazukommen. Gleichzeitig gibt es in den innenstadtnahen Wohnvierteln einen akuten Mangel an Wohnraum. (mehr…)