Archiv der Kategorie 'Hausprojekte Weltweit'

[Wien] Wagenplatz „Treibstoff“ geräumt

Am Donnerstag den 21.10.2010 um 9.00 Uhr hat ein Großaufgebot der Polizei, Wega und LVT (Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung) den Wagenplatz Treibstoff in der Baumgasse geräumt. Fast alle der 20 Wägen wurden von dem Abschleppunternehmen Toman abgeschleppt. Obwohl der Gruppe die Möglichkeit gegeben wurde die Fahrzeuge selbst herunterzufahren, wurde gemeinschaftlich beschlossen diesmal den Platz nicht mehr zu räumen. Die BewohnerInnen wurden sodann nach Aufnahme der Personalien, Abfilmen und –Fotografieren des Platzes verwiesen.
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[NL] 25.9. – Squatting actiondays Amsterdam

Quelle: Indymedia

The squatting ban is not a threat – it’s an opportunity and a tool.
…and we like tools.

From 1st of October on squatting will be illegal in the Netherlands. These are our last days of ‚legal‘ squatting and the first days of our new lives as criminals. Unlike claimed, the new law provides no solution for vacant houses but instead just gives more protection to house owners that love to speculate with their properties. In theory squatting, or simply being in a squatted house, can very soon lead to up to two years in prison.

It is time to revolt against the squatting ban and the State with its repressive politics against everything that is not mainstream and commercial. We will take to the streets – we will show them our anger and our strength. We need to make clear that this law will not scare us and stop us from squatting. With all our actions, with keeping up living the way we do let’s show that we are not afraid of their laws and their bans. This time they should really expect resistance. The time for action is now!
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[Lyon] „Friche RVI“ steht kurz vor der Räumung

Seit 2002 wird die ehemalige RVI Fabrik in Lyon von Militanten, Künstlern jeden Genres (Graffiti, Fahrradworkshop, Tanz, Jazz, Clown, Sambas, Theater, Skulpteurinnen, Kleidung, Recycle Art, Malerei, Autoren, usw) und anderen kreativen und praktischen Utopisten genutzt und bewohnt. lyonDas Ganze begann als Besetzung und ist während der letzten acht Jahre im Stand der Duldung. Heute ist es ein einzigartiges Projekt, dessen Raum von 35000m² jedes Jahr von über 500 Menschen ausgefüllt und genutzt wird. Nach Monaten der Verhandlungen mit der Stadtvetwaltung ist das Projekt nun akut von der Räumung bedroht. Nach dem Beschluss vom 8. Juni sollte “La Friche” Ende Juli leer sein. Da dies absolut unrealistisch ist, hat die Stadt nun ein zweites Ultimatum für Ende September gesetzt. Auch dies ist selbstveständlich inakzeptabel, da der angebotene alternativ Raum mit einer Fläche, die ungefähr ein zehntel beträgt, nicht ansatzweise genug Platz für alle Projekte darbietet. Außedem soll diese “kulturelle Ausnahme “ der Erweiterung einer Schule und einem Urbanen Ruhigstellungstrakt mit Park und Sport/einkaufzone weichen. Das wiederspricht dem Grundsatz der Kämpfe, der Utopien, deren Umsetzungen und der Hoffnungen auf eine alternative, nicht kommerzielle, selbstbestimmte, indivduelle und kollektive Art des Zusammenlebens; des Kreeierens eines Gegenpols zum Kapitalistischen System, was innerhalb der Mauern dieser ehemaligen Fabrik jetzt jeden Tag stattfindet. (mehr…)

Sommer, Sonne, Squattingaction

Am 13. August startet in Wien die große Sommer-Squatting-Aktion mit Grillen, Theorie- und Praxisaustausch, Workshops, Kost-Nix-Laden, VoKü, Kost-Nix-Kino,…. Zur Einstimmung finden am 11. und 12. August Vorträge, Diskussionsrunden und Workshops rund ums Thema Revitalisierung und autonome Freiräume statt. Fix gerechnet werden darf mit einem theoretischen Input über die rechtliche Situation von Besetzung in Österreich mit anschließendem Austausch sowie mit Transpi-, Stancil- und Dumpster-(Container-)Workshops. Das Programm findet ihr auf Aktion Schwarze Katze und SchauMa Ab dem 13. August wird für Schlafplätze gesorgt sein. Falls ihr für die Tage davor ein Dach über dem Kopf sucht, können wir euch das ab dem 08. August organisieren.
Für Schlafplatzsuche und sonstige Fragen wendet euch an ask@riseup.net

[Wien] Haus besetzt

Quelle: Inymedia

squatwienSeit dem Abend des 2. Juli ist das Hausprojekt in dem bisheer leerstehenden Gebäude in der Eichenstraße 9 eröffnet. Die ersten beiden Tage und Nächte sind ohne Polizeistress verlaufen, das Haus wird weiter in Stand gesetzt. Da die Stadt Wien nicht die Forderung nach einem permanenten, selbstverwalteten Hausprojekt unterstützt und Verhandlungen diesbezüglich nach monatelangem hinhalten abgebrochen hat, „nehmen wir unser Leben und den dafür notwendigen Raum selbst in die Hand“, heißt es in der Erklärung der Gruppe. Wichtig sei ihnen, dass Aktionen, Austausch und Workshops im Vordergrund stünden, dass auf die jeweiligen Bedürfnisse Rücksicht genommen und ein emanzipatorischer Anspruch geteilt werde.
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Besetzer_innentage Barcelona 2010

Bericht vom europäischen Besetzer_innen treffen in Barcelona
(gefunden auf Indymedia)

Die europäischen Besetzer_innentage in Barcelona vom 16.-20.Juni standen unter dem Motto Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft der Häuserbesetzung in Europa. Barcelona hat mit weit über 100 Besetzten Häusern u. Zentren eine aktive Besetzer_innen Szene. Besetzt sind einzelne Räume, kleinere und grössere Stadthäuser, Villen, Industriegelände, im Fall der „KM“ ein beeindruckender burgähnlicher Komplex mit Blick über die gesammte Stadt bis ans Meer. Räumungen sind häufig und der Umgang damit reicht vom verlassen der Häuser vor dem Eintreffen der Polizei bis zu militantem Widerstand. Oft steht als Antwort eine Neubesetzung nach dem Motto „eine Räumung = eine Besetzung“. Die Stadt ist von aggressiven Gentrifizierungsprozessen betroffen, die gegen oft breiten Widerstand gnadenlos durchgesetzt werden.
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European Squatting Meeting in Barcelona

Unter dem Motto “Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Besetzens in Europa” organisieren einige Kollektive in Barcelona ein Treffen im Zeitraum vom 17. bis 20. Juni um ueber historische, politische und legale Aspekte dieser Bewegung zu diskutieren.

Das ist eine Einladung fuer alle Kollektive, Projekte und Haeuser die teilnehmen moechten um ueber ihre Erfahrungen und Situation in ihren jeweiligen Staedten oder Laendern zu berichten. Es wird Simultanuebersetzungen geben.

Fuer Teilnehmer ausserhalb Barcelonas kommend, ist fuer Unterkunft und Essen gesorgt!

Bitte kontaktiert uns, wenn ihr teilnehmen wollt unter:
jornadaskny010@riseup.net

Gruesse aus Barcelona!!

[Poznan] Rozbrat bleibt – Rozbrat zostaje!

+++ 2.000 auf Demo am 20.03. +++ Gestern Auktion ohne Verkauf beendet +++ Rozbrat bleibt! – Rozbrat zostaje! +++

Demonstration am 20.03.2010

Am 20.03.2010 fand in Poznan (Polen) eine große Freiraumdemo gegen die Versteigerung einer Teilfläche des wohl aktivsten Squats in Polen, dem Rozbrat, statt. Aus Deutschland kamen einige mit dem Zug, wir sind auf anderen Wegen gereist und können daher nur von der eigentlichen Demo berichten.

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Und nun gehts weiter…

BITTE WEITERLEITEN UND VERBREITEN!
Unsere Utopien gegen ihren Profit!

Aktionsmonat für autonome Freiräume und gegen Repression!

Die Zeit ist reif für eine unkontrollierbare Bewegung…

Dies ist ein Aufruf, der sich an alle selbst von Repression und Ausgrenzung betroffenen oder solidarischen Menschen, an alle Kleingruppen und linken Zusammenhänge, Künstler_innen und Aktivist_innen wendet. Er wurde formuliert, da die letzten Wochen in Berlin und in anderen Städten und Ländern turbulent waren und die Ereignisse sich überschlugen.
Es ist oft das gleiche Schema: Sobald sich Menschen einen Freiraum schaffen um dort kollektiv neue Formen des Zusammenlebens und -kämpfens zu erproben, schlägt der Staat mit seinen Repressionsorganen zu. Es kommt zu Räumungen, Verhaftungen und letztendlich auch zu Prozessen. Egal ob Erfurt, Magdeburg, Berlin, Hamburg, Dresden oder Oldenburg: in der kapitalistischen Verwertungslogik ist kein Platz für Freiräume. Uns reicht es schon lange und – es wird Zeit das wir gemeinsam zurückschlagen!
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Action Days Niederlande

Hier ein Diskussionsbeitrag, der uns zu geschickt wurde:

Einige gedanken zu den actiondays in den niederlanden.

Zuerst möchte ich darauf hinweisen, dass dieser Text nur einen subjektiven Eindruck vermitteln kann. Auch dient er nicht der reinen Kritik und ist in der Hoffnung geschrieben eine Diskussion anzuregen über eine international vernetzte und organisierte Squater_Innenbewegung und die Squatter_Innenbewegung in den Niederlanden explizit, sowie die Frage aufwerfen, wie mensch international mobilisieren kann und Rahmenbedingungen schaffen kann für weitere und mehrere Aktionsformen.

Warum actiondays in den Niederlanden stattfanden kann mensch nochmal nachlesen unter dem Link – dt.: http://de.indymedia.org/2009/10/263893.shtmlund engl. http://de.indymedia.org/2009/10/263486.shtml niederl. http://indymedia.nl/nl/2009/10/62229.shtml indy-artikel .
Mensch könnte nun denken, dass hierfür ausführlich international mobilisiert worden ist und die Stimmung in den Niederlanden dem entsprechend gereizt, wütend und geladen war. Zu meinem erstaunen war dies nicht der Fall.
Bis auf diesen Aufruf, http://wba.blogsport.de/2009/10/21/call-out-to-all-squatters/ niederl.: http://indymedia.nl/nl/2009/10/62527.shtml
,war nichts weiter zu vernehmen. Warum? (mehr…)